Freitag, 27. Mai 2011

(Rezi) Gefangene des Feuers

Die Waffe ist genau auf ihr Herz gerichtet. Annie hat keine Wahl: Sie muss tun, was der Fremde sagt Spannung und dunkle Leidenschaft von Linda Howard.Die Waffe zielt auf ihr Herz. Und plötzlich ist Annie in der Gewalt eines Fremden eines Mörders? Die junge Ärztin muss tun, was er von ihr verlangt: Seine Schusswunde versorgen und ihn dann begleiten, tief in die unbesiedelte Wildnis von Arizona. Wo sie erkennt: Nicht nur Rafe McCays Körper ist schwer verletzt, sondern auch seine Seele! Seit ihm ein Mord angelastet wird, ist er ist auf der Flucht. Soll Annie ihm glauben, dass eine Intrige ihn in diese verzweifelte Lage gebracht hat? Soll sie auf ihr Gefühl hören? Ja, sagt ihr Herz das sie in die Arme des Desperados treibt. Und Nein, sagt ihr Verstand. Denn solange der Mörder nicht gefunden ist, hat ihre heiße Leidenschaft keine Zukunft. 

Meine Meinung:
Das Buch endeckte ich in einer kleinen Buchhandlung ganz weit hinten im Regal und das sind meist die Bücher die mich am Meisten ansprechen. Als ich es dann anfing zu lesen, war es wie ein Sog in eine längst verganene Zeit mit Cowboys, Wild West Romantic und ganz viel Herz und Gefühl. Aber auch Misstrauen, Verrat und Unschuld. Die Geschichte lies sich sehr flüssig lesen, der Leser befindet sich direkt mitten in der Geschichte und ich hatte ständig das Gefühl ein stiller Beobachter des Geschehens zu sein. Rafe ist ein im ersten Moment sehr rauer, unnachgiebiger Mann der auch sehr grob und eigenwillig sein kann aber dann erfährt der Leser, dass unter dieser wirklich harten Schale ein Mann steckt mit sehr viel Gefühl und Liebe. Alleine die Koseworte die er schon nach kurzer Zeit für Annie findet und sie immer wieder in ganz unterschiedlichen Situationen nutzt lassen den Leser spüren, dass dieser Mann vorher kein Gesetzloser war und das der Mann, der Frauen respektiert und lieben kann noch tief in ihm steckt.
Annie ist eine Frau die mir auf den ersten Blick sehr angenehm war. Sie ist keine verpipschte kleine Stadtmaus, obwohl sie aus einer kommt, sondern eine Frau die eigentlich die kälte spürt, aber nie direkt sagen würde das ihr kalt ist. Sie muss vieles ertragen, schlägt sich sehr tapfer und versucht ihren Job als Ärztin sehr konsequent durch zu ziehen. Sie verzehrt sich innerlich nach Rafe, dem Mann der sie entführt hat, sie gezwungen hat neben ihm zu schlafen, durch die eisige Kälte zu reiten, seine Wunden zu versorgen und der sie permanent mit einer Waffe bedroht. Aber innerlich wehrt sie sich dagen dies zu sehen und erkennt das in Rafe mehr steckt als ein, im ersten Moment, brutal wirkender Mann.
Ob Rafe und Annie zu einander finden? Wie dies geschieht und ob es ein happy End geben kann? Verrate ich nicht.
Jeder sollte dieses Buch selbst lesen. Es ist ein Genuss gewesen und es hat meine "Seele" gestreichelt.
Sehr zu empfehlen.

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