Donnerstag, 2. Juni 2011

(Rezi) Ausersehen - P.C. Cast

Normalerweise schreibe ich keine Rezension wenn ich das Buch noch nicht fertig gelesen habe aber bei diesem Buch konnte ich nicht anderes, denn wenn ich warte bis ich fertig bin ist einfach die Gefahr zu groß das ich erstens zu viel verrate und zweitens, dass ich was wichtiges vergesse.

Inhalt:
Eben noch Lehrerin an der Highschool – und plötzlich in einer Welt, in der Shannon wie eine Göttin behandelt wird …

In Partholon halten sie alle für die Hohepriesterin der mächtigen Göttin Epona. Auch wenn Shannon Parker zunächst nicht begreift, wie sie in diese Welt geraten ist, versucht sie, es mit Humor zu nehmen. Bestimmt ist das alles nur ein Traum … Aber nicht einmal im Traum würde sie sich vorschreiben lassen, wen sie heiraten soll! Auch wenn dieser ClanFintan ihr noch so tief in die Augen schaut und sie sich noch so stark zu ihm hingezogen fühlt … Erst als Shannon von Visionen heimgesucht wird, beginnt sie zu begreifen, dass sie dazu auserwählt worden ist, Partholon zu retten. Sie muss die Menschen vor grausamen, vampirähnlichen Dämonen beschützen – und das kann sie nur mit ClanFintans Hilfe …

Meine Meinung:
Das Buch bietet mir einen leichten und fröhlichen Einstieg. Shannon ist eine fröhliche Frau die ihr Leben genießen möchte und dies auch tut. Sie ist mir sofort sehr sympathisch, was nicht nur daran liegt das sie einen Mustang fährt, sondern weil sie eine witzige, humorvolle Frau ist die immer einen Schuss Ironie mitbringt. So sind auch die Dialoge des Buches. Immer wenn Shannon etwas sagt oder denkt schwingt eine leichte Ironie mit, was das Buch zu einem nicht zu trockenen Fantasy Leseschmauß macht. Darüber hinaus bietet das Buch eine wunderschöne romantische Liebesgeschichte die vorallem durch den wirklich gut aussehenden ClanFintan interessant gemacht wird. Shannon wird in eine Welt geschleudert die sie nicht begreifen kann, dass was ihre Dienerin erzählt, sie ist jetzt Hohepriesterin Rhiannon und die echte Rhiannon ist jetzt in unserer Welt Shannon. Alles hört sich für sie wie ein großer Witz an und somit kann sie auch nicht ganz begreifen was mit ihr geschieht. Sie lässt einfach alles auf sich zu kommen, spielt das Spiel mit und begreift erst nach und nach, dass das was hier gespielt wird ganz und gar nicht Spiel sondern Realität ist. Anfangs begegnen sich Shannon und ClanFintan noch auf Distanz und Shannon sowieso, denn sie wollte ja eigentlich nicht heiraten, wird aber praktisch dazu gezwungen, wenn ihre Tarnung nicht auffliegen soll. ClanFintan hat aber zuvor eine ganz andere Hohepriesterin Rhiannon kennen gelernt, eine die Abweisend und zickig ihm gegenüber war. Shannon dagegen ist genau das Gegenteil und deswegen fängt er langsam an sich in sie zu verlieben unwissend das dies eigentlich eine Frau aus unserem Zeitalter ist.
Die echte Rhiannon ist genau das Gegenteil von Shannon. Sie ist eine Zicke unbeliebt und ihr ist es gleich was mit ihren Dienern passiert. Sie behandelt alle, als wären sie ihr Eigentum und das ist etwas mit dem Shannon nicht umgehen kann. Als erstes versucht sie ihre Dienerin Alanna zu zu bringen ihre Freundin zu werden und nicht ihre Dienerin. Dann fängt sie an die restlichen Diener und Wachen zu loben. Diese Gesten lassen sie zu einer Frau/Hohepriesterin werden, die gemocht und geliebt wird. 

Dadurch das Shannon aus unserer Welt kommt verändert sie nicht nur, dass Dienerleben am Hofe sondern bringt auch vielerlei Redensarten und unsere Art zu sprechen mit in das Land von Partholon. Oft muss sie sich berichtigen oder erklären was z.B. ein Flop ist da solche Wörter dort nicht bekannt sind. Da Alanna als einzige weiß das sie und Rhiannon die Körper getauscht haben kann sie damit umgehen doch für Shannons Ehemann ist dies manchmal etwas mekrwürdig und ab und zu bekommt der Leser ein Gefühl davon, dass auch ClanFintan merkt das etwas an seiner Frau nicht stimmt. 
Wie es weiter geht müsst ihr selbst lesen und taucht damit ein in die Geschichte von Patholon und Shannon.

Neben den vielen wundervollen Nebencharakteren und den wirklich tollen Schauplätzen des Buches hebt sich für mich vorallem diese wundervolle Geschichte und die Idee ab, eine Frau unserer Zeit in ein Land zu schicken, dass jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. Bücher in denen Frauen in eine längst vergangene Zeit zurück gebracht werden gibt es viele, aber hier wird dem Leser eine ganz neue Welt offenbart mit wundervollen Landschaften, Fabelwesen und tollen Charakteren die mich zumindest nicht mehr loslassen. Dieses Buch hat definitiv das Potenzial zu einer Triologie und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. 
Jetzt lese ich noch die restlichen 100 Seiten von 525 und bedanke mich nochmal herzlichts bei dem Mira Verlag für die Bereitstellung dieses Buches.

Diese Rezi findet ihr auch Hier, Hier, Hier und Hier.

1 Kommentar:

  1. LOL .. das hab ich auch noch nicht gesehen .. eine Rezi vor Ende .. aer gar nicht dumm die Idee :) .. und sehr schön geschrieben!

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