Mittwoch, 24. August 2011

Yelena Reihe 1 und 2

Hallo meine Lieben, 
In den letzten Tagen begleiteten mich zwei Bücher, deren Eindrücke ich euch nicht vorenthalten möchte. 
Die Yelena Reihe hält mich gefangen und das Dritte Buch liegt schon lesebereit neben meinem Bett. Aber erstmal wünsche ich viel Spaß beim Lesen meiner Eindrücke zu den ersten zwei Teilen und vielleicht seit ihr ja der gleichen Meinung wie ich oder auch nicht? Habt ihr die Bücher schon gelesen? Wenn ja wie haben sie euch gefallen?

Yelena und die Magierin des Südens

                                Inhalt:
Kurz vor ihrer Hinrichtung wird Yelena ein außergewöhnliches Angebot gemacht: Sie bekommt das beste Essen, eigene Gemächer im Schloß - und riskiert ihr Leben, falls jemand versucht, den Kommandanten von Ixia zu töten.
Und so entscheidet sich Yelena, unter Anleitung des Sicherheitschefs Valek Vorkosterin des Kommandanten zu werden. Aber Valek überlässt nichts dem Zufall: Damit sie nicht flieht, gibt er ihr regelmäßig Schmetterlingsstaub ins Essen. Und nur, wenn sie täglich das Antiserum von ihm erhält, kann sie ihren langsamen und qualvollen Tod verhindern.
Als Rebellen planen, Ixia in ihre Gewalt zu bringen, entwickelt Yelena magische Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Doch Magie ist in Ixia unter Todesstrafe verboten. Einzig Irys, die Magierin des Südens, kann ihr jetzt noch helfen. Doch wenn Yelena versucht zu fliehen, wird der Schmetterlingsstaub sie langsam aber sicher vergiften.
weitere Details hier

Meine Meinung:
Der erste Teil der Yelena Reihe bringt den Leser direkt auf der ersten Seite schon mitten ins Geschehen. Es gibt kein großes drum herum und man startet sofort zusammen mit Yelena in einen neuen Abschnitt ihres Lebens. Den Rest ihres vorherigen Lebens bekommt der Leser häppchenweise in kleinen gut verpackten Portionen zum Verdauen um so das Puzzle um Yelenas Vergangenheit zusammensetzen zu können. Der Schreibstil des Buches ist einfach und effektiv, er erreicht genau das, was er erreichen sollte. Nämlich, dass der Leser weiter lesen will. Und das wollte ich schon nach dem ersten Satz. Das Buch ist aus der Perspektive von Yelena geschrieben, was mir noch einen besseren Draht zu der Geschichte ermöglicht hat. Die Charaktere der Geschichte sind vielschichtig und interessant. Menschen, denen man anfangs nur Gutes zugetraut hätte fangen an sich zu entpuppen und zeigen ihr wahres Ich. Yelena ist eine junge Frau die viel in ihrem bisherigen Leben erdulden musste und hat sich so mehr und mehr zurück gezogen. Ihr fällt es schwer sich zu öffnen und Freunde zu finden. Aber diese Freunde findet sie nach anfänglichen Schwierigkeiten doch und ihr gelingt es sich mehr und mehr selbst zu befreien und aus sich heraus zu kommen. Valek finde ich einen sehr schwer ein zu schätzenden Charakter. Einerseits hilft er Yelena aber andererseits steht er fest zu seinem Anführer und so habe ich ihn für mich persönlich als undurchsichtig eingestuft. Die Geschichte und der Inhalt an sich glänzen durch eine Vielfalt von neuen ohne Klischees triefenden Ideen und durch einen immerwährend spannenden Fortlauf der Geschichte. Das Ende des Buches macht Lust auf mehr und vorallem auf den zweiten Teil.




Yelena und der Mörder von Sitia

Inhalt:
Nach ihrem Weggang aus Ixia hat Yelena nur wenig Zeit, um ihre Familie kennen zu lernen, aus deren Armen sie als Kind gestohlen wurde: Die Zitadelle von Sitia wartet auf ihr Eintreffen, damit sie unter der Führung der Magierin Irys ihre magische Ausbildung beginnt. Doch dann werden im ganzen Land junge Magierinnen entführt und getötet, um sie ihrer Macht zu berauben. Yelena schließt sich der Jagd auf den Mörder an begleitet von ihrem Geliebten Valek, dem die Hinrichtung droht, sollte er in Sitia entdeckt werden. Und so muss Yelena ungeahnte magische Kräfte entwickeln, um den Mörder zu fangen und ihre Liebe zu schützen.
weitere Details hier

Meine Meinung:
Auch dieses Buch fängt mit einem tollen Start an. Von der ersten Seite an, freute ich mich Yelena wieder auf einer neuen Reise begleiten zu können. Auch dieses Buch ist wieder aus Yelenas Sicht geschrieben und der Schreibstil hat nicht nachgelassen. Wieder wurde ich in der Welt von Yelena gefangen die mit vielen neuen Entdeckungen und spannenden  Szenen aufwarten kann. Diesmal tauchen wir ein, in die Welt von Sitia. Dort begegnen uns neue Sitten und Gebräuche und der Leser kann feststellen wie unterschiedlich diese zwei Reiche sich sind (Ixia vs. Sitia). In diesem Buch wurde mir erst bewusst wie wundervoll Frau Snyder, Landschaften beschreiben kann. Der Urwald von Sitia wurde vor meinen Augen fast real und ich fühlte mich durch diese detailverliebten Beschreibungen sehr wohl in der Geschichte. In diesem Buch geht es mehr darum, dass Yelena lernt ihre Kräfte zu kontrollieren und sie lernt ihre Familie kennen. Sie muss sich einerseits immer noch mit ihrer Vergangenheit rum schlagen, lernen sich noch mehr zu öffnen und für Neues offen zu sein und dann ist da noch ihr Bruder, der Yelena das Leben schwer macht. Kurzum, in diesem Buch laufen viele Dinge zusammen, Neues wird entdeckt und neue Fragen werden aufgeworfen. Wiedereinmal ein wundervolles Fantasybuch zum Schmökern mit tollen neuen Ideen. Und einem Ende, dass den Leser heiß macht auf den letzten alles abschließenden Teil der Trilogie.

Meine Meinung auch hier, hier und hier
Vielen Dank an Mira Verlag und Buchcontact :)


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