Samstag, 28. Januar 2012

Rosendorn - Jenna Black

Autor(en) Jenna Black
Verlag PAN
Seitenzahl 400
Preis EUR (D) 14,99
ISBN 978-3-426-28350-9
Erscheinungstermin 03.02.2012

Inhalt:
"Ich heiße Dana, und bevor ich nach Avalon gekommen bin, wusste ich nicht mehr über diese Stadt, als dass sie der einzige Ort auf der Erde ist, an dem sich die Feen- und die Menschenwelt überschneiden. Na ja, okay, den ganzen langweiligen Kram zur Geschichte habe ich in meinem Reiseführer auch überblättert. Aber inzwischen könnte ich selbst einen Reiseführer mit ein paar verdammt nützlichen Tipps schreiben: 1. Richtet euch darauf ein, dass ihr ein paar besondere Fähigkeiten entwickeln könntet und deshalb plötzlich zur meistgesuchten Person in Avalon werdet. 2. Packt unbedingt fluchttaugliches Schuhwerk ein. Und besonders wichtig: 3. Verliebt euch ja nicht in einen atemberaubend gutaussehenden Feenjungen! Denn wenn etwas zu gut scheint, um wahr zu sein, dann ist es das auch …"
Cover & Text - hier

Meine Meinung:
Normalerweise stehe ich ja nicht so ganz auf Feen und Elfen und diese kleinen Dinger die immer fröhlich sind und Ringelrein um Bäume und Blumen machen und unter der Erde leben, aber diese Feen haben es faustdick hinter den Ohren, lieben coole Klamotten, können kämpfen und leben ein mordernes Leben in normalen Häusern und Wohnungen. Genau dies ist es nämlich, was für mich ausschlaggebend war, dieses Buch weiter zu lesen. 

Die Feen leben in Avalon, das durch eine Grenze von London und von Faerie getrennt ist. Möchte man nach Faerie, was nur die Feen können, muss man durch Avalon durch. Aber nicht nur Feen leben dort, sondern auch Trolle und andere Wesen, die nicht immer lieb sind. Dazu kommt, dass dort auch eine Menge Magie angewendet wird. Als Dana nach Avalon kommt um bei ihrem Vater zu leben wird sie erst mal von ihrer eigenen Tante entführt. Dann wird sie wieder gerettet und gleich darauf in einem Kampf mit wirklich außergewöhnlichen Wesen verstrickt. Dort macht sie dann auch erstmals wirklich Bekanntschaft mit der Magie der Feen und erkennt das sie es nicht einfach haben wird in Avalon. Denn je mehr Dana erlebt, je mehr von ihrer Person ans Licht kommt, je mehr gerät Dana auch in Gefahr und findet sich in einem Strudel von Intrigen und Lügen wieder, die sich alle um ihre Person drehen. Warum Dana etwas Besonderes ist, möchte ich nicht verraten, denn sonst muss man das Buch nicht mehr lesen. Ich sage nur so viel, es gibt noch Feenköniginnen, den Sommer- und den Winterhof, dann spielen Rosen in diesem Buch eine Rolle und ganz viel Macht. 

Ich für meinen Teil mochte den Mix aus ruhigen, nachdenklichen Phasen und dann wieder den sehr spannenden und actionreichen Phasen in denen ich als Leserin richtig mitfiebern konnte. Mir wurden unglaublich viele Fakten und Erkenntnisse aus der Welt von Avalon entgegen geworfen, die aber niemals zu verwirrend oder einfach zu viel waren. Alles wurde gut erklärt und so eingebaut, dass man sich wirklich schnell zurecht findet. Dazu muss ich auch sagen, dass sich nie länger als nötig mit einer Sache befasst wurde und die Geschichte schnell voran getrieben wird. Was mich auch sehr positiv gestimmt hat, war das man die Feen und die Geschichte von Avalon und Faerie in unsere Zeit geholt hat. Als Leser macht man keine Zeitreisen oder muss durch irgendwelche Portale gehen. Avalon ist praktisch eine Stadt, in einer Stadt, von der aber auch alle Menschen wissen und das Geheimnis der Feen kein Geheimnis ist. 

Die Charaktere des Buches sind allesamt schnell beschrieben und entwickeln sich innerhalb des Buches nicht wirklich viel. Alles spielt sich in einem Zeitrahmen von 2 - 3 Wochen ab. Außer Dana, die lernen muss mit ihrem Schicksal umzugehen und sich dadurch auch etwas weiterentwickelt. Aber durch das Leben mit einer alkoholkranken Mutter, musste sie schnell lernen auf eigenen Beinen zu stehen, was ihr in manchen Situationen auch zu Gute kommt. Dazu kommt, dass sie keine Zicke ist, sie beschwert sich nie wirklich, nimmt alles hin und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Dann gibt es da noch Kimber und Ethan, Feengeschwister die Dana aus der Gewalt ihrer Tante retten und sie erst mal mit zu sich nach Hause nehmen. In Kimber findet Dana ihre erste Freundin in Avalon und Ethan weckt Gefühle in ihr, die sie bist dato noch nicht kannte. Dazu muss man sagen, dass Dana auch erst 16 ist, natürlich noch nie ein Date hatte, keinen ersten Kuss und natürlich super verunsichert ist, als dann ein supersexy Feenjunge ausgerechnet mit ihr flirtet ;) Das war schon ein bisschen Klischeemäßig und kennt man auch aus vielen, vielen anderen Büchern. Sowie, dass es keine wirklich hässlichen Feen gibt und sie alle superschön sind und nur Dana sehr unscheinbar wirkt und selbst ihr Vater sieht erst aus wie 25, dabei ist er vieeeeeel älter .............. Ja das kennen wir leider schon und das ist wirklich schon etwas ausgelutscht. 
Das ist deshalb auch mein einziger Kritikpunkt dieses ansonsten sehr schönem und sehr schnellem Buches. 

Fazit:
Kann durchaus mit allen anderen Feenbüchern mithalten und hat für mich eine Brise von NEU; INNOVATIV UND VORALLEM WEITERLESEN MÜSSEN!
Ich freue mich schon auf den nächsten Band. 



Vielen Dank an den Pan Verlag. 
Diese Rezension wurde hier, hier und hier verlinkt.

Kommentare:

  1. Das hört sich doch interessant an, trotz der kleinen Kritikpunkte. Da muss ich sofort an die "Plötzlich Fee"-Reihe denken, die ich ja fabelhaft fand. Auch hier gibt es den Sommer- und Winterhof ... sehr spannend! Danke also für die schöne wie aufschlussreiche Rezi. Somit wird die WuLi bereitwillig geöffnet. :D

    LG Reni

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  2. Ja mich hat es auch an Plötzlich Fee erinnert obwohl es sich schon abhebt. Steck es auf deine Wuli und vielleicht wirst du es ja bald auch mal lesen, würde mich freuen.

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