Sonntag, 15. April 2012

Im Netz der schwarzen Witwe - Suzanne Brockmann


Seine Tarnung ist sein einziger Schutz: Unter falschem Namen gibt FBI-Agent John Miller sich im Urlaubsparadies als todkranker Millionär aus. Und niemand darf wissen, wer er wirklich ist! Auch nicht die hinreißende Mariah Westford, sein Engel in diesem mörderischen Spiel. Er darf ihr nicht sagen, wie heiß seine Gefühle für sie sind, muss die Leidenschaft, die zwischen ihnen bei jeder Begegnung lodert, ignorieren. Denn John ist einer Serienkillerin auf der Spur, die ihrer Opfer heiratet, um sie eiskalt zu ermorden. Johns Plan ist ebenso einfach wie riskant: Er wird ihr nächster Ehemann werden und sie überführen. Dann ist er endlich frei für Mariah - vorausgesetzt, er überlebt das Netz der Schwarzen Witwe.




Meine Meinung:
Suzanne Brockmann hat es wieder geschafft. Mit einem guten Einstieg einer interessanten Geschichte und sympathischen Charakteren, hat sie es wieder geschafft mich in ihren Bann zu ziehen und mich mit den Charakteren leiden, lieben und kämpfen lassen. 
Der Anfang des Buches ist recht spannend geschrieben, wir bekommen die wichtigsten Charaktere schön verpackt vorgesetzt und bekommen somit auch schon einen Blick in deren Gefühlswelten. Leider ist von Anfang an die schwarze Witwe bekannt und somit geht ein Teil der Spannung verloren. Aber diese Spannung holen die Charaktere mit ihren vielen Geheimnissen und Doppelleben wieder auf und verstricken den Leser in ein Spiel von Intrigen und Lügen. 

Aber leider ist das ganze Buch etwas mehr Liebesroman und hat daher etwas weniger Aktion. Der Liebesaspekt wird sofort aktiviert als John, Mariah das erste Mal sieht. Er ist natürlich sofort verliebt und hin und weg von dieser Frau. Auch als Mariah, John das erste Mal sieht ist sie von ihm begeistert und natürlich wird diese Begeisterung auch zu großer Lieber und Leidenschaft. Diese wird getrübt als John sich mehr mit der schwarzen Witwe befassen muss. Hier merken wir dann auch wieder, dass Mariah einfach viel zu gut ist für diese Welt. Sie hat keine Ecken und Kanten und ist einfach nur zuckersüß. Mir war sie zu glatt und ich hätte eine etwas härtere und charakterstärkere Hauptprotagonistin bevorzugt. 

An sich ist das Buch einfach nur superschnell zu lesen, die Schrift ist groß, die Sprache einfach und gelassen und es liest sich wie geschnitten Brot. Suzanne Brockmann schreibt sehr flüssig und schnell und daher kommen wir als Leser in dieser Geschichte auch unheimlich schnell voran. Für dieses Buch habe ich einen Tag gebraucht und mir hat auch nichts gefehlt. Es ist was für zwischendurch und hat einen etwas höheren Kitschanteil, den man mögen muss.

Angefangen hat für mich alles mit der Operation Heartbreaker Reihe. Jetzt gibt es einen FBI Agenten und eine kleine Portion Thriller. Ich für meinen Teil liebe die Bücher von Frau Brockmann und möchte sie nicht mehr missen. Jeder der etwas leichtes sucht das sich gut lesen lässt und nicht ganz so banal daher kommt, ist mit ihren Büchern gut bedient. Also, Viel Spaß beim Lesen.

Mehr zum Buch: Hier

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