Montag, 4. Juni 2012

Das göttliche Mädchen von AIMÉE CARTER

Du kannst das Leben deiner Mutter retten - wenn du als Wintermädchen bestehst!

Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so ... unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.


 Meine Meinung:
Dieses Duch fand ich wirklich schön aber dennoch kurzweilig. Es ist etwas für zwischendurch und hat mich nicht nachhaltig beeindrucken können. Die Lesestunden die mir dieses buch brachte waren gut, schnell und hatten mir viel Freude gebracht. Die Geschichte an sich im Zusammenspiel mit mythologischen Aspekten, Göttern und altbekannten sagen und legenden zu mixen war erfrischend und kam nicht als 0.8.15 Geschichte daher, sondern hatte noch ein paar Überraschungen zu bieten. Klar gibt es hier und da auch ein paar altbekannte Klischees, diese sind aber nicht zu ausgeprägt weshalb ich dies gut verkraften konnte. ich habe mich dennoch gut unterhalten gefühlt und habe es genießen können auch wenn manche dinge bekannt sind und oft genug in anderen Büchern vorkamen.
Ich habe schon einige Meinungen zu diesen Büchern gehört und lesen können und immer wieder wurde es mit einem anderen Roman in dem auch griechische Mythologie verwendet wurde verglichen. Ich finde dass man diese beiden Bücher nicht miteinander vergleichen sollte. Denn für mich sind sie sehr unterschiedlich. ich habe für mich beim lesen beschlossen alles was ich bisher kannte auszublenden und daher konnte ich die Geschichte noch besser einsaugen und mit den Protas mitfühlen.
Und somit kommen wir auch zu den Protagonisten. 1. die Namen habe ich mir nicht mehr behalten können, das heißt das sie an mir vorbei geflossen sind. während dem lesen hatte ich sie immer vor Augen. nach dem ich das buch beendet hatte, waren sie weg, was eigentlich schade ist, denn die Autorin hat tolle Protas geschaffen die mich wirklich beeindrucken konnten "während dem Lesen". Kate ist sehr stark, sie kämpft nicht nur für sich sondern auch für und um das leben ihrer Mutter. die art und weise wie Kate lebt, wie sie alles opfert um ihrer Mutter noch ein schönes leben zu breiten hat mich sehr beeindruckt. denn auch ich kenne das Gefühl wenn ein Elternteil krank wird und wie viel man sich dann als junger Mensch aufbürdet. Man vergisst zum Teil sein eigenes Leben und das ist nicht gerecht. Diese Aspekte kennt Kate, sie weiß was sie alles für ihre Mutter aufgibt und hat deshalb auch immer wieder Schuldgefühle wenn sie dann doch mal etwas für sich selbst tut. Die ist der stärkste Charakter des Buches, der, der am meisten hervor sticht.
Alle anderen Charaktere fand ich gut und zum Teil auch sehr witzig und erfrischend aber nicht sehr hervorstechend. Selbst Henry hat mich nicht auf Dauer begeistern können. Bei ihm hatte ich immer ein sehr mulmiges Gefühl. Der Prolog legte da bei mir den Grundstein und das zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Protagonisten wie James und Ava dagegen konnten mich direkt begeistern und diese fand ich wirklich witzig und spannend und war sehr erfreut, wenn ich wieder etwas Neues über sie erfahren durfte.
Dieses Buch ist in meinen Augen wie eine richtig gute Achterbahnfahrt. Der Mix aus richtig guten kribbeligen Momenten und Höhen und tiefen, sowie eher seichten und teilweise sehr langsamen Passagen macht dieses Buch zu meinem schönen, nicht zu dicken Schmöker für zwischendurch. Fade Fernsehabende, regnerische Sonntage und Strandnachmittage im Sommerurlaub können mit diesem Buch gerettet werden und das macht für mich einen großen Pluspunkt wieder gut.
Der Schreibstil des ist zwar nicht hervorstechend aber er ist schnell und sehr jugendlich. Er ist einfach weg zu lesen und gerade für jüngere Leserinnen hervorragend geeignet. Manchmal braucht man keine komplizierten Dialoge und tiefgründige Weisheiten. Es reicht die Einfachheit und das genaue auf den Punkt kommen.
Fazit: Schön, schnell, gut - mehr habe ich nicht gebraucht.

Kommentare:

  1. das fange ich heut auch an... bin schon gespannt :-)

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  2. Ich bin höchst gespannt! Ich habe die englische Version auf meinem Kindle und werde es darauf sicherlich mal lesen. Stimmt, irgendwie vergleicht man doch meist automatisch, wenn man Bücher mit einer ähnlichen Thematik liest. Gerade was die griechische Mythologie betrifft, gibt es ja derzeit ordentlich Nachschub, wenn ich da nur an "Ewiglich", "Göttlich verdammt" oder (auf englisch) "Abandon" denke. Ich hoffe "Das göttliche Mädchen" kann mich dann genauso begeistern, wie dich. Man hört ja viel unterschiedliches. :)

    Liebe Grüße
    Reni

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