Samstag, 21. Juli 2012

Die Mischung machts ....

Ein bisschen Fantasy, ein bisschen Erotik, ein bisschen Thriller, oh eine Brise Krimi, ein Krümelchen, Romantik, einen guten Schuss Paranormal Fantasy, eine große Portion Jugendbuch und das alles gut rühren, schütteln  und durchkneten und wir bekommen – meinen Buchgeschmack.
Jeder liest etwas anderes, jeder hat seinen ganz eigenen Geschmack und jeder hat ein anderes Leseverhalten aber was mir noch nie begenet ist, ist ein Mensch der nur auf ein Genre fixiert ist und das sein Leben lang. 

Wir alle lesen eine Richtung besonders gerne.  Der eine mag mehr Thriller, der andere steht eher auf die romantischen Bücher und der nächste möchte am Liebsten nur Jugendbücher lesen. Und trotzdem wechseln wir alle irgendwann mal das Genre. Betrügen unser Lieblingsgenre mit etwas Neuem, entdecken so neue unbekannte Welten oder tauchen in etwas ein, dass uns vor langer Zeit viel Freude bereitete und ganz in Vergessenheit geriet. So war es auch bei mir. Ich wurde von einer leidenschaftlichen Jugendbuchleserin zu einer noch leidenschaftlicheren Romantic-Erotic-Paranormal-Fantasy Leserin. Alle Bücher die in diese Sparte vielen waren mein und so wuchs auch meine LYX Sammlung ins unermessliche. Ich verschlang Reihe um Reihe und liebte diese Bücher heiß und innig. Es ganb nur noch Leseabend, der Fernseher wurde links liegen gelassen und ich war in meinem Element. Ich steckte auch meine Mutter damit an und so freuten wir uns über jedes neue Buch das wir finden konnten.

Aber dann passierte es: Die Jugendbücher schlugen wieder zu. Ich kann nicht mehr genau sagen mit welchem Buch es los ging aber ich glaube es war „Die Auswahl“, von da an krempelte sich meine komplette Lesegewohnheit um. Mehr und mehr nahmen die Jugendbücher einen Großteil meines Buchregales ein und meines Buchliebhaberherzens. Sie kamen langsam und haben zwar noch nicht gesiegt müssen sich aber den Platz mit all meinen anderen Lieblingen teilen. Die Jugendbücher weckten etwas in mir, was die anderen Bücher nicht wecken konnten. Klar ist ein sexy Seal nicht zu verachten, auch ein hocherotischer Leopardenwandler würde nicht vor meiner Tür versauern müssen, aber sie konnten nicht alles befriedigen. Ich glaube es war einfach das Gefühl von Jugendlichkeit, der ersten Liebe, den Gefühlen des erwachsen werdens und dann natürlich die teilweise auch sehr spannenden Welten die in Jugendbüchern geschildert werden. Ich habe manchmal das Gefühl das man den jungen Menschen in Jugendbüchern eine größere Bandbreite an Gefühlen und Fantasie zusprechen kann, die Autoren können sich mehr austoben und ihre Charaktere dürfen Fehler machen, die erwachsene Charaktere nicht machen können . 

Für mich steht die Mischung der Genres groß im Vordergund. Ich habe für mich festgestellt, dass ich es nicht mehr kann nur Bücher aus einem Genre zu lesen, sondern die große Vielfalt brauche und auch suche. Seitdem bin ich zufriedener, mein Buchhorizont hat sich unglaublich erweitert und ich schliddere jetzt schon auf eine neue Welle zu die mir natürlich auch wieder neue Lektüre verschaffen wird. Aber ich bin froh darüber, kann mich austoben und habe das Gefühl offener geworden zu sein und experimentierfreudiger. Ich greife auch mal zu Büchern die mich früher wahrscheinlich niemals angesprochen hätten und nun bin ich begeistert von ihnen.

Wie sieht es bei euch aus? Lest ihr nur Bücher aus einem Genre oder wechselt ihr auch gerne mal? Wir seit ihr zu bestimmten Genres gekommen? Gab es Menschen die euch zu bestimmten Büchern/Genres hingeführt haben?

Kommentare:

  1. Hey :)
    Ein schöner Post!
    Ich lese leidenschaftlich gerne Thriller. Das hat sich schon in meiner Kindheit eingebürgert. Die drei ???, Fear Street... und nun steht mein Bücherregal voll von Thrillern und Krimis. Aber auch ich brauche mal Abwechslung und so trudeln bei mir auch Jugendbücher, Chicklits etc ein.
    Ich finde es wichtig, dass man sich nicht nur auf ein Genre versteift und offen für andere Sachen ist. Das erweitert den Horizont und man entdeckt vielleicht doch noch etwas, was einem sogar besser gefällt als erwafrtet. :)

    Liebste Grüße
    Elli

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  2. Ich lese auch nicht nur ein Genre, sondern das, was mich gerade anspricht. Das Genre ist mir dann egal. Wobei ich natürlich auch Zeiten habe, in denen ich ein Genre bevorzuge. Momentan lese ich zwischendurch immer wieder gerne etwas Leichtes, so eine Phase hatte ich bislang auch noch nicht.

    Deine Gedanken bezüglich der Jugendbücher teile ich. Ich finde auch, dass man in Jugendbüchern häufig mehr Gefühle findet. Zudem finde ich die Themenvielfalt größer, als bei "Erwachsenenbüchern". Gerade im Jugendbereich wird viel Alltägliches, aber auch besondere Themen angesprochen. Dadurch bieten Jugendbücher thematisch eine große Vielfalt, weswegen ich sie gerne lese.

    Ich habe gerade darüber nachgedacht, ob es Menschen gibt, die mich zu bestimmten Genres geführt haben. Aber so richtig will mir da nichts bzw. niemand einfallen. Natürlich erhalte ich durch Rezensionen und Buchvorstellungen viel Input und lerne so neue Bücher kennen, aber das würde ich nicht als gezieltes hinführen bezeichnen.

    Liebe Grüße,
    Jai

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  3. Aw, ein schöner Beitrag :D
    Ich bin ja auch eher eine Querbeetleserin - noch mehr als du, würde ich sagen. Ich mag zwar Jugendbücher extrem gerne, aber ohne ein paar realistische Erwachsenenbücher, Krimis, Klassiker, Urban Fantasy oder Dystopien kann ich auch nicht. Ich mag die Abwechslung einfach mega gerne, sonst wird es mir zu langweilig und eintönig. Ausserdem habe ich den Verdacht, dass ich ordentlich was verpassen würde, wenn ich manche dieser tollen Genres einfach ignorieren würde.
    Auf alle Genres bin ich zufällig gestossen, weil ich es einfach mal ausprobiert habe. :)

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  4. Mir geht es da wie dir!

    Ich habe eine gaaanz lange Zeit auch die "Romantik Fantasy" aus den Lyx-Reihen (Lara Adrian, Nalini Singh und Co.) verschlungen!

    Plötzlich hatte ich dann mal wieder ein richtiges Jugendbuch in der Hand und der Bann war gebrochen!

    Im Moment lese ich viele Jugendbücher...da sowohl welche mit Fantasyanteil, andere auch komplett ohne Fantasy. Im Moment lese ich gerade "Dead Beautiful".

    Warum ich den Jugendbuch Bereich nun eigentlich so gerne mag kann ich gar nicht sagen. Aber das mit der Gefühls-Thematik stimmt...

    LG Luminchen

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  5. Toller Beitrag!

    Ich lese eigentlich alles was mir zwischen die Finger kommt.

    Anfangs hatte ich nur Thriller in meinem Regal stehen.
    Meine Schwester hat mich dann mit Krimis angesteckt... Meine Mom kam dann mit Autralien-Romanen und Jugendbüchern.

    Oft lese ich Wochenlang nur Bücher aus einem Genre, weil ich Lust darauf habe- bis es mir richtig auf die Nerven geht- dann wird wieder gewechselt.

    Ich finde es kommt auch auf die Stimmung an.
    Sich immer nur auf ein Genre zu fixieren ist doch langweilig...

    Liebe Grüße,
    Chioo

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  6. Nein, genau wie Du schreibst, die Mischung machst. Ich hätte nie geglaubt, dass ich mal so was lese wie heute.

    Ganz früher las ich nur Koontz und King ... alles andere war mir zu langweilig. Doch immer Horror wird auf die Dauer auch sehr eintönig und ich wechselte zu Chicklit, Herzschmerz und Historisch. Tja und dann kamen die erotischen Bücher (Gestaltwandler, Black Dagger, etc). Eine neue Richtung an Büchern, die sich sofort in mein Herz gestohlen hat. Und dann kam Biss und mit ihm immer mehr Jugendbücher. Und heute .. lese ich nur noch in diese Richtung. Also Jugendbücher oder die erotischen Helden mit den Paranormalen Hintergründen. Klar, auch mal ein Krimi oder ein Thriller .. aber einer reicht. Ach .. und nicht zu vergessen, die modernen Märchen wie von Gabriella Engelmann.

    Ernsthaft .. warum soll man sich auf ein Genre festlegen, wenns doch soooooo viel schönes gibt in allen Bereichen :)

    Obwohl es immer noch 2,3 Bereiche gibt, die ich einfach nicht mag .. aber ich muss ja auch nicht ;)

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  7. Auch ich lese verschiedene Genres. Bei mir ist es auch "Zeitabhängig".
    Früher habe ich sehr viele Krimis und Thriller gelesen, dann mal eine Weile vor allem historische Romane und zur Zeit vor allem Jugend-Fantasy . . . Das wechselt wohl auch mit den "Lebensumständen" oder so *grins*.
    Und natürlich passt man sich zum Teil auch ein bisschen dem Umfeld an. In die Erwachsene Belletristik bin ich nämlich mit Rosamunde Pilcher, Gaby Hauptmann und Ingrid Noll, die Autorinnen, die damals meine Mutter gelesen hatte und die Zuhause rumstanden.

    lG Favola

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