Samstag, 29. Dezember 2012

R: The Hunter - Staffel 01 / Episoden 01-06 von Katja Piel

*** Klappentext ***

Sie ist sexy.
Sie ist tough.
Und sie jagt paranormale Wesen.

Medina Thompson ist acht Jahre alt, als sie alles verliert. Von einer Pflegefamilie zur nächsten abgeschoben, wird aus ihr ein von Gewalt gezeichneter junger Mensch. Zwölf Jahre nach dem brutalen Mord an ihrer geliebten Grandma und ihrem Bruder Ross erfährt sie endlich, warum die beiden sterben mussten. Sie stellt sich ihrem Schicksal und tritt das Erbe ihrer Großmutter an: Die Jagd auf das Übernatürliche ...



*** Zum Buch ***
Staffel 01 | Episode 01-06
Seiten: (ca.) 288
Erscheinungsform: Neuausgabe
ISBN: eBook 978-3-943835-82-3
Format: ePUB
Verlag: dotbooks 
Kaufen: HIER 
Zur Verfügung gestellt von: Blogg dein Buch 

*** Meine Meinung ***
Tja bei dem Cover muss das Buch ja nur gruselig und spannend werden oder? Ich finde zumindest das dieser Totenkopf zurecht auf dem Cover ist und er auch sehr gut zur Thematik der Geschichte passt. Für mich hat dieses Buch genau den richtigen Gruselfaktor, denn Horror, Thriller, Grusel ist eigentlich nicht so meine Sache und kann mich nicht wirklich vom Hocker reißen. Dafür bin  ich ein großer Fan des Fantasybereichs und das hier sehr viel experimentiert wird und Fantasyeinflüsse auch einen Part bekommen, hat mich dann schon wieder sehr fröhlich gestimmt. 

Befassen wir uns doch erst einmal mit den Charakteren, den wirklich wichtigen Punkten eines Buches. Stimmen diese nicht, versaut mir das dierekt die Leselust und ich bräuchte schon gar nicht mehr an zu fangen mit dem Lesen. Doch Katja Piel hat alles richtig gemacht. Sie hat sich nicht mit weichen, aalglatten Charakteren beschäftigt, sondern hat sich die etwas spröderen, oder sagen wir härteren Fälle heraus gesucht. Sie hat ihre Hauptcharakterin nicht als ein kleines Barbiepüppchen in diese Geschichte laufen lassen, sondern hat sie als starke Frau mit ziemlich vielen Macken geformt. Medina, ist keine Person die man direkt mag. Sie ist wie gesagt etwas spröde, nicht gerade einfach und manchmal mochte ich sie auch nicht. Aber gerade diese Antipathie machte sie für mich schon wieder sympathisch und umgänglich. Eigentlich würde ich gerne mal einen Kaffee mit ihr trinken gehen. Aber dann müsste sie die Jägerin in ihr, mal zu hause lassen. 

Schauen wir uns doch mal die restlichen Charaktere an, so sehen wir auch hier eine sehr große Vielfalt an Persönlichkeiten. Es gibt nichts Schlimmeres als von einer stupiden Person zur Nächsten zu gelangen und das Gefühl zu haben, eine Person sei 10 mal geklont worden. Katja Piel achtet darauf allen eine Persönlichkeit zu geben und die Menschen in ihren Büchern, lebendig werden zu lassen. Sie schafft es viele Charaktere mit ein zu binden ohne zu übertreiben und das macht für mich ein gutes Autoren- und Schreibgeschick aus.  

Befassen wir uns nur mit der reinen Geschichte, so haben wir alles was wir uns wünschen können. Ich für meinen Teil kann mich an diesen Büchern nicht satt lesen. Sie passen genau in meinen Alltag. Sie sind nicht zu lang, man kann sie ruhig mal abbrechen, sie schaffen es mich immer wieder zu überraschen und mich zu fesseln. Ich muss nicht zwischen jedem Teil groß überlegen was in den vorherigen Büchern war, ich kann einfach lesen und finde immer wieder den Weg zurück zum Gesamtthema. Alles ergibt einen Sinn, die Geschichte läuft weiter, unterbricht sich nicht ständig und wir haben ein großes, spannendes und teilweise auch humorvolles Gesamtbild. 

Der Schreibstil von Katja Piel ist wirklich toll. Ich habe es nicht oft das ich einer neuen Autorin am liebsten um den Hals fallen würde aber hier würde ich es glatt tun. Denn der Stil ist so einfach und glatt und ohne Hubbel, dass ich einfach lesen konnte. Ich konnte einfach nur lesen... lesen ohne gestört zu werden, ständig Fehler zu finden oder mich über merkwürdige Satzstellungen zu wundern. Ich wurde getragen von dieser tollen Schreibweise und dieser Art den Menschen eine klasse Story zu erzählen. 

So jetzt habe ich ja noch nicht wirklich verraten um was es geht. Das mache ich auch gar nicht, denn hätte ich vorher zu viel gewusst, hätte ich nicht so viele positive Überraschungen erlebt. Ich hätte mir viele Dinge vorweg genommen, vieles wäre zu einfach gewesen und ich hätte nicht so eine große Freude daran gehabt mit zu denken, mit zu rätseln und mit zu jagen.  

1 Kommentar:

  1. Liebe Jessi,

    vielen Dank für diese sehr schöne Besprechung und Deine Zeit, die Du investiert hast. Ich habe mich sehr darüber gefreut ;-)

    Herzliche Grüße,
    Katja Piel

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