Montag, 29. Oktober 2012

Das große Interview mit Inka, Mona, Lucy und Loreen ???

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Mona Hanke, Inka Loreen Minden, Lucy Palmer und Loreen Ravenscroft - viele Namen und doch steckt dahinter nur eine einzige Frau. Am bekanntesten ist sie unter dem Namen Inka Loreen Minden, unter dem sie auch ihr neuestes Werk "Herzen aus Stein" heraus gebracht hat. Eine Autorin die ich als Spitze der erotischen Literatur ansehe und dir mir für ein paar Fragen Rede und Antwort stand. Dabei sind einige sehr interessante Details heraus gekommen die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. 

Woher nimmst du 1. die viele Zeit zum Schreiben und 2. die vielen Ideen?  Das ist alles so vielfälltig und ich würde da irgendwann den Überblick verlieren, ach ich hätte noch nicht mal diese ganzen Ideen!
„Ja, die hab ich immer zu wenig. Wenn ich konzentriert schreiben muss, mach ich das am Vormittag, wenn mein Sohn in der Schule ist. Nachmittags werden dann andere Dinge erledigt, hauptsächlich administrativer Kram. Aber da ich zum Glück hauptberuflich Autorin bin, hab ich keinen anderen Job, der mich abhält. Damit füttert mich meine Muse. Unerlässlich. Sie ist nämlich sadistisch  veranlagt ;-) Oft reicht es schon, einen bestimmten Ort zu sehen, einen Eindruck, einen Filmausschnitt, andere Menschen zu beobachten ... Meine Muse nimmt mit was geht.“

Ich persönlich mag alle deine deine Geschichten aber vor allem die Gay Story`s, da würde ich mich niemals ran trauen, wieso  gerade solch ein Thema?
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„Zur Gay Romance kam ich ganz plötzlich, als ich zum ersten Mal eine solche Story von meiner Dämonenglut-Co-Autorin Nicole Henser las. Es gefiel mir, etwas über zwei heiße Männer zu lesen; das war ja noch besser, als nur über einen, lach.“

Was machst du als erstes wenn dich eine perfekte Buchidee heimsucht?
„ Die perfekte Buchidee ist nie gleich da. Oder nur ganz selten. Zuerst sind da nur einzelne Personen und Szenen im Kopf, die langsam zu eine  Geschichte reifen. Erst wenn ich die gesamte Idee gut finde, notiere  ich sie mir und mache mir so lange Gedanken, bis alles rund ist. Dann erst beginne ich mit dem Schreiben, aber auch nur, wenn ich Zeit dazu habe. Dieses Jahr habe ich nur wenige eigene Projekte realisieren können, weil ich ein paar Auftragsarbeiten für diverse Verlage hatte und da an Abgabetermine gebunden bin.“

 Mich würde mal interessieren was oder wer dich zu deinen Charakteren 
inspiriert und welcher Charakter aus deinen Büchern die am
 nächsten ist oder dir am besten gefällt?
„Also ein bestimmtes Gesicht, einen Schauspieler etc hab ich nicht als Vorbild. Meine Protas tauchen plötzlich vor meinem geistigen Auge auf und sind, was sie sind: nämlich sie selbst. Und jeder sieht anders aus, wobei meine männlichen Charas meist schwarzhaarig bzw dunkelhaarig sind. Blaue oder graue Augen haben sie öfter als grüne, lach. Hm, wer gefällt mir von meinen Figuren am besten? Das kann ich gar nicht sagen. Meist immer die, mit denen ich aktuell zusammenarbeite  Magnus aus EngelsLust hielt mich aber lange in seinem Bann, sodass er auch in "Herzen aus Stein" eine Nebenrolle bekommen hat. Vincent, mein  Halb-Gargoyle, gefällt mir auch gut, oder Derek aus "Secret Passions". Drake, meinen Freibeuter, werde ich auch nie vergessen ... hach, ich hab sie alle  lieb, besonders die Tortured Heroes  ;-)“

Warum gerade Romane die in die erotischen Gefilde abdriften, wieso nichts 
stinknormales mit nur ein bisschen Romantik? Was reizt dich an dem 
etwas erotischeren Genre das du darüber schreibst?
„Ursprünglich wollte ich nur Jugendbücher schreiben, doch bald wurden meine Protas erwachsener, sie haben sich verliebt, die Luft flirrte plötzlich und ... tada, so kam eins zum anderen, denn allein beim Küssen bleibt es nicht, wenn zwei sich verlieben. Und es gibt doch kein schöneres Thema als die Liebe mit all ihren Facetten.“

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Eine tiefe Liebe ohne Sex und den dazu passenden Beschreibungen kann man meiner Meinung nach auch nicht richtig schreiben, oder? Würdest du noch mal alles auf Anfang setzen und in eine keusche Literatur wechseln?
„Keusch? Nee, das wäre ja fad :-)“

 Hand aufs Herz: Wie schwer war der Weg zu deinem ersten richtigen Buch, 
von der Idee bis zum Druck? Hast du jemals daran geglaub, 
dass es gedruckt wird?
„Ich hab eigentlich nie damit gerechnet, überhaupt einen Verlag zu finden, dazu war ich zu sehr Realist. Also hab ich als Selbstverlegerin angefangen, heute auch "Indie" genannt. Dann hatte ich doch mal einen Roman eher spaßeshalber zu einem Verlag geschickt, ganz ohne Hoffnungen, und war total baff, als ich eine Woche später schon die Zusage hatte. Und seitdem kam eins zum anderen ...“

Hand aufs Herz: Wie wichtig sind dir Blogger? Wie wichtig sind sie 
wirklich für Autoren und können ihre Rezensionen wirklich was an 
Kaufentscheidungen bewirken?
„Blogger sind sehr wichtig. Ich habe mehrere Stammrezensentinnen unter den Bloggerinnen, was mich sehr freut. Natürlich kommt es auch auf die Zugriffe der Blogs an. Je mehr die Artikel lesen, desto besser.“

 Wie gehst du mit Kritik um und was machst du wenn du eine richtig tolle Kritik entdeckst und was wenn du eine miese Kritik findest?
„Kritik gehört dazu und man kann nicht jedem Leser gefallen, nicht alle Geschmäcker bedienen. Daher gehe ich mit negativen Kritiken relativ gelassen um. Es kommt natürlich auch drauf an, wie diese verfasst sind. Ich versuche auch immer, aus Kritik zu lernen und es beim nächsten Buch besser zu machen. Ein "Buch war scheiße" hilft mir gar nicht weiter und dem Leser auch nicht.
Es gibt Rezensenten, die machen das sehr sachlich und fair, andere zerreißen ein Werk regelrecht, machen sich darüber lustig und denken kein bisschen nach, was sie überhaupt von sich geben. Aber solche Kommentare sprechen für sich und die Person, die sie verfasst hat, deshalb reagiere ich darauf gar nicht.
Soweit ich Rezensionen von mir finde, bedanke ich mich immer bei dem Blogger. Und nicht nur bei guten Rezis, denn auch negative können auf ein Buch aufmerksam machen. Und Werbung ist das allemal :-) Über eine nicht so tolle, aber sehr sachliche Rezi, wurde ich auf eine Rezensentin aufmerksam, die ich nun eine gute Freundin nennen kann :-) Und angefixt habe ich sie jetzt mit meiner "Unterhaltungsliteratur" auch, lach.
Vor Kurzem hatte ich allerdings einen Blog entdeckt, da wurden zwei Titel von mir (und von vielen anderen Autoren) ganz böse verrissen. Aber nicht konstruktiv, sondern die Bloggerin hat wirklich mit Spott und Häme um sich geschmissen. Und als ich dann auch noch herauslas, dass sie meine E-Books gar nicht gekauft, sondern illegal erworben hatte, war ich schon sauer. Aber da atmet man mal tief durch und denkt sich: (zensiert) und gut is :-)“

Welche Bücher kannst du Lesern empfehlen, die deine Bücher
 gelesen haben und jetzt war neues suchen? Gibt es heiße Tipps 
von dir als buchlesende Autorin?
Oh weh, Tipps sind immer so ne Sache, zumal es auch so viele gute Bücher gibt! Da könnte ich mich spontan für keine speziellen entscheiden. Im Moment lese ich eher etwas von meinen deutschsprachigen Kolleginnen (sofern ich zum Lesen komme), und da hat der Sieben Verlag ein ganz tolles Programm.

Welche Tipps kannst du werdenden Autoren geben? Gibt es etwas 
das man unbedingt beachten sollte und gibt es etwas das
 man ruhig hinten anstellen kann?
 Tipps gäbe es Hunderte, aber so allgemein gesagt sollte man auf jeden Fall ganz viel in dem Genre lesen, in dem man auch schreibt. Sehen, was es schon Vergleichbares gibt, um dann neue Ideen auf den Markt zu werfen. Wichtig ist auch, sich das Schreibhandwerk anzueignen, denn Schreiben ist nur zu einem Teil Talent. Wenn das allerdings fehlt, hilft auch der beste Schreibratgeber nichts, lach. Konstruktive Kritik sollte man immer ernst nehmen und ständig an sich arbeiten. Durchhaltevermögen und Disziplin sind in dem Job auch ganz wichtig.

Was wünschst du dir für deine Zukunft?
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Fürl meine Zukunft wünsche ich mir, dass es so weiterläuft wie bisher, ich aber ein wenig mehr Zeit für meine Familie habe, und: Gesundheit.


Ich bedanke mich noch einmal ganz herzlich für dieses tolle Interview mit der Autorin, das werde ich bestimmt noch mal machen ;) 
Vieleicht habt ihr ja auch ein paar Fragen an die Autorin Inka Loreen Minden? Dann schreibt mir doch und ich leite sie weiter....  




Foto by Guido Karp / p41d.com
Wer mehr über diese tolle Autorin erfahren möchte oder einmal durch alle ihre Bücher stöbern will kann das auf dieser Seite tun:  http://www.inka-loreen-minden.de/


 

Sonntag, 28. Oktober 2012

Der Blog – nur noch ein Hobby???




Das frage ich mich schon seit ein paar Wochen und da sich bei mir ein paar E-mails häufen die nicht gerade nett sind und immer wieder auf das eine hinaus laufen, möchte ich euch Lesern und Leserinnen sowie vielen Autoren und Neuautoren gerne mal etwas erklären. 

Alles fing vor ein paar Monaten an, es war Anfang Mai. Da verletzte ich mich an meiner Hand und konnte für eine lange Zeit nichts schreiben und musste erst wieder lernen meine Hand wieder zu bewegen. Noch heute habe ich wenn ich lange tippe oder einen Stift halten muss starke Schmerzen. Aber das alles hielt mich nicht davon ab mit Hilfe von Familie und Freunden meinen Blog halbwegs weiter zu führen und viele von euch verstanden dies auch. Zwischenzeitlich jedoch gab es Anfragen von Autoren zwecks Rezensionsexemplaren und Rezensionen oder auch einfach so zugeschicktes Material von dem vieles auch noch unkorrigiert war und sich noch nicht mal in einer pdf befand sondern als Word Datei. Ich schrieb immer das Gleiche, dass ich momentan nicht viel schreiben kann und das ich neben meinem Unfall auch noch einen Umzug zu bewältigen habe und somit auch längere Zeit ohne festes Internet arbeiten muss. Also müssten sie sich auf etwas längere Wartezeiten einstellen. Anfangs war das auch alles kein Problem aber nach ein paar Wochen wurden die Damen und Herren ungeduldig, es kamen E-mails über die ich wirklich nur lachen kann und jetzt werde ich erst recht keine Rezension mehr verfassen. „Neben diesen schwarzen Schafen gibt es Gott sei Dank auch viele tolle Autoren und Autorinnen die sehr großes Verständnis zeigen und immer noch zeigen und mich sehr unterstützt haben. Euch könnte ich jeden Tag Danke sagen, ich wart wirklich klasse. DANKE“ Aber diese Drohungen und Beschimpfungen die von anderen kamen -  Das alles halte ich aus und macht mir auch wirklich nichts, da stehe ich drüber, aber es gibt eine Sache die ich wirklich nicht ab haben kann und das ist wenn ich …

….von meinen Lesern angegriffen werde !!!!

Es gab in den letzten Wochen immer wieder E-mails in denen so ziemlich das Gleiche drin stand:
·         „Warum postest du nicht mehr täglich, das machen alle!“ Das war noch nett ;)
·         „Du blöde……wo bleiben die Gewinnspiele!“
·         „Deine Rezensionen sind ganz schön rarr geworden he.. hast wohl keinen Bock mehr oder was, weißt du was .. dann lass es doch. Liest eh keiner deinen Scheiß!“
·         „Boar deine blöden Rezensionen kannst du dir sonst wohin schieben, ich will Neuzugänge sehen und Gewinnspiele.“
·         „Wenn du nicht mehr regelmäßig postest dann lese ich deinen Blog nicht mehr!“
·         „Ich bin keine Leserin mehr bei dir, weil du so wenig machst und das stinkt mir, ist soooo langweilig geworden hier.“

So das waren noch die nettesten Zitate die ich finden konnte. Glaubt ihr wirklich da draußen das ich was an meinem Blog ändere nur weil ihr mir so was schreibt. Wegen Gewinnspielen betreibe ich den Blog nicht, auch nicht um euch jede Woche meine neuen Bücher unter die Nase zu halten, zumal ich nicht jede Woche was kaufe „da müsste ich ja einen Goldesel im Keller stehen haben“. Ich betreibe einen Blog weil ich Bücher vorstellen möchte, neue Autoren entdecken möchte und weil ich meine Meinung über Bücher mit euch teilen möchte. 

Im Prinzip schildern alle das auf meinem Blog angeblich zu wenig los sei. Das ganz ehrlich finde ich nicht denn momentan habe ich sogar das Gefühl zu viel zu machen. Wie alle da draußen habe ich neben dem Blog auch noch ein Privatleben und das geht einfach vor. Ich arbeite Vollzeit, ich habe Familie um die ich mich kümmere und ich habe einen Freundeskreis der ab und zu auch etwas von mir haben möchte. Doch im Moment habe ich das Gefühl zwischen den Stühlen zu stehen und mich entscheiden zu müssen. Komischerweise haben mir die wirklich bescheuerten E-mails da etwas die Augen geöffnet und ich glaube, dass viele von uns Bloggern ihren Blog schon wie eine Art zweites Berufsfeld sehen und wirklich extrem viel machen. Es gibt Menschen da draußen die sich daran gewöhnen das wir rund um die Uhr präsent sind, da sie selbst auch die Zeit dafür haben und haben WIR mal keine Zeit, erwischt es sie eiskalt und sie wissen nicht mehr was sie anstellen sollen. Aus allen E-mails ging hervor das diese Personen meinen Blog mehrmals am Tag anklicken oder auf mein Facebookprofil gehen, nur um zu sehen ob sich hier was tut. Und tut sich nichts werden sie von Stunde zu Stunde gefrusteter – das ist ja schon fast wie Verfolgungswahn. 

Jetzt gibt es bestimmt einige die denken: „Was? Das regt die auf? Das ist doch nichts. Die soll sich nicht so anstellen!“. Aber ich bin nicht die Einzige, ich kenne ein paar Bloggerinnen die genau das Gleiche beobachtet haben wie ich. Waren sie mal ein paar Wochen weg oder konnten aus verschiedenen Gründen nichts posten wurden sie direkt angegriffen oder ihnen fehlten auf einen Schlag Leser ohne Ende. Und posten sie wieder tagtäglich, huch welch ein Wunder, steigen die Zahlen wieder und alle sind wieder freundlich und nett. Was soll das? Sind wirklich nur noch Blogs interessant die täglich posten, egal was da sinnvolles oder sinnloses steht? Sind nur noch Blogs interessant in denen Gewinnspiele gemacht werden ohne Ende? Sind nur noch Blogs interessant in denen jeden zweiten Tag Büchereinkäufe gezeigt werden? Ich dachte bisher immer es geht um Bücher, deren Inhalt und die Autoren drum herum! Alles andere ist ein netter Nebeneffekt aber doch nicht das Hauptsächliche. Und ganz ehrlich, wer bitte hat jeden Tag Zeit zu posten was das Zeug hält? Und denkt ihr wenn ihr unseren Blog nicht mehr verfolgt, das wir uns dann komplett zurück ziehen und aufgeben oder das wir dann wieder Posts schreiben ohne Ende nur um Leser zurück zu bekommen? Was bitte erwartet ihr von einem Bücherblog? Das würde mich echt mal interessieren. 

Ich möchte dem keinen Nährboden mehr geben und mich davon nicht mehr hetzen lassen. Ich habe mich daher entschlossen meinen Blog wirklich nur noch als Hobby zu sehen und das maximal dreimal die Woche. Ich werde mich aus verschiedenen Foren zurückziehen und mir bis zum Ende des Jahres eine Minipause gönnen. Ich brauche Abstand. 

Ich werde meine ausstehenden Rezensionen hochladen und mich danach völlig auf mein Weihnachtsgewinnspiel konzentrieren „huch ich mache ja doch ein Gewinnspiel“ sowie auf meine Aktionen „Bücherweltreise“ und „Reihen killen“. Zudem möchte ich zusammen mit einer anderen Bloggerin ein Projekt verwirklichen an dem mein Herz hängt und dafür brauche ich Ruhe und Zeit und die bekomme ich nicht wenn ich versuche es allen recht zu machen. 

Also Fazit: Ich habe ein reales Leben und ein virtuelles. Mein reales Leben geht vor und da lasse ich mich weder von irgendwelchen „Autoren“ beirren noch von Lesern die meinen mich mit blöden E-mails antreiben zu müssen, hetzen. Ihr habt alle eher das Gegenteil bewirkt – nämlich das ich jetzt weiß wo ich meine Prioritäten setzte und die liegen deutlich bei meinem Privatleben. 

An alle Autoren da draußen die dies hier lesen und sich denken „Naja, dann fragen wir die jetzt nicht mehr, pech gehabt!“ Fragt mich oder fragt mich nicht. Ich bin für alles offen, sage aber auch direkt wenn ich keine Zeit habe oder es länger dauert. Denn wie ihr auch, habe ich ein Privatleben und bin keine Vollzeit Kritikerin, ich bin Erzieherin mit Bücherblog. Ich freue mich über jedes Buch und jeden neuen Autor den ich entdecken kann aber auch ich habe meine „zeitlichen“ Grenzen. 

So in diesem Sinne verabschiede ich mich erst einmal, es wird nicht ganz still hier aber etwas stiller. Eure Jessi

Freitag, 26. Oktober 2012

R: Doppelkinnbonus von Nancy Salchow



*** Klappentext ***

Romy hatte schon immer ein paar Pfund zu viel auf den Rippen und träumt solange sie denken kann von der perfekten Bikinifigur. Umso unfassbarer erscheint ihr ihr Glück, als sich ausgerechnet der gutaussehende Alexander trotz ihrer Kurven für sie interessiert.
Frisch verliebt verfällt sie ungeplant dem Klischee, gerade in der Anfangszeit ihrer Beziehung fast nur noch von Luft und Liebe zu leben. Die Zeit mit Alexander ist so aufregend und neu, dass die Pfunde praktisch von allein purzeln. Romy ist selig: Mit der Figur, die sie sich immer gewünscht hat und dem Mann ihrer Träume scheint ihr Leben perfekt. Doch ihr Glück gerät ins Wanken, als Alexander ihr gesteht, dass er sie mit ihrer neuen Figur sehr viel weniger attraktiv findet als vorher. Sein Geständnis erschüttert Romy umso mehr, als sie erkennt, dass er die Beziehung mit ihr ernsthaft in Frage stellt. Völlig überfordert steht sie vor der Entscheidung: Traummann oder Traumfigur?

*** Zum Buch ***

"Mein Roman “Doppelkinnbonus” ist am 14. September 2012 im Selfpublishing erschienen und sowohl auf Amazon als auch bei iTunes und nahezu überall, wo es eBooks gibt, erhältlich.(Nancy Salchow)"

*** Meine Meinung ***

Ein Buch, ein Thema das wir Frauen nur zu gut kennen und eine Liebe die durch dick und dünn gehen muss. Romy ist glücklich – sie liebt Alex  und Alex – liebt Romy und zwar alles an ihr. Das heißt auch ihre Pfunde die zu viel sind und genau die stören aber Romy. Also beginnt sie mehr unbewusst als bewusst ab zu nehmen. Aber das stört wieder Alex und so kommt es zu einem hin und her in der Beziehung die sich auf einmal nur noch um verlorene und gewonnen Kilos zu drehen scheint. Ist das eine gute Grundlage für eine stabile Beziehung und eine sorgenfreie Liebe?

Die Fragen wirft Nancy Salchow in ihrem neusten Buch „Doppelkinnbonus“ auf, dass sich mal damit beschäftigt, dass ein Mann den Kilos nachtrauert die seine Geliebte verloren hat. Eine etwas ungewöhnliche Perspektive die mich direkt anspracht und die mich dazu anspornte dieses Buch zu lesen. Bis dato gibt habe ich nur Bücher gelesen in denen die Frauen gesagt bekommen das sie nichts abnehmen sollen und dann auch so bleiben wie sie sind oder sie sollen abnehmen und sind dann am Ende total unglücklich mit sich selbst und der Welt. Aber hier ist es so das Romy ihre neue Figur liebt und nicht verstehen kann wieso Alex dies nicht auch tut. Ist er doch der perfekte Mann mit dem tollen Körper und der sexy Ausstrahlung die geradezu nach einer perfekten und wohlgeformten Frau schreit. Romy ist glücklich mit ihrem neuen Körper, beginnt sie selbst mehr und mehr zu lieben und entdeckt ganz neue Seiten an sich selbst. Trotzdem schwingt immer das Gefühl mit das Alex sie nicht mehr anziehend findet was er ihr hier und da auch mitteilt und so Romy immer wieder von sich weg treibt. Ob diese Beziehung dennoch eine Chance hat müsst ihr selbst lesen, ich jedenfalls war sehr überrascht. 

Dies war mein erstes Buch der Autorin. Viele sagte mir vorab dass mich ein toller Schreibstil erwarten wird und dass ich mich einfach nur zurücklehnen soll und entspannen kann. Das tat ich auch, denn der Schreibstil war wirklich sehr angenehm und beschränkt sich wirklich nur auf das Wichtigste. Es gibt tolle Dialoge mit einer tollen Brise Wortwitz und vor allem ganz wichtig Emotionen. Hier und da spürte ich richtig wie viel Spaß die Autorin an ihrem eigenen Werk hat und das man sich hier wirklich mit Herzblut hineingekniet hat. Neben der ungewöhnlichen Story und dem tollen Schreibstil begeisterte mich auf die Länge des Buches. Auch wenigen Seiten so viel hinein zu packen ist wahrlich eine Kunst und können nicht viele Autoren. Entweder wird etwas vergessen oder es wird schnell zu monoton und abgehackt. 

Nancy Salchow jedoch hat genau das richtige Maß gefunden und so wird die Geschichte nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Sie bekommt keine Längen und lässt sich flüssig und einfach lesen.
Wer sich dieses Buch zulegt sollte sich bewusst sein, dass es hier um Gewichtsprobleme und Beziehungsprobleme geht. Natürlich ist es kein Drama aber hier und da wird auch ein recht humorvolles Buch mal etwas nachdenklicher und strenger. Es gibt halt nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen….

Fazit: Ein Lesemuss??? Ja für mich definitiv. Ein Buch für die schönen ruhigen Sonntagnachmittage, für die Badewanne zum entspannen und vor allem für alle Frauen die sich und ihren Körper zwar lieben aber auch ab und zu mit ihm ein kleines bisschen auf dem Kriegsfuß stehen. 

*** Weitere Bücher der Autorin ***
Hier alle Infos zu den Bücher


Link zu Klappentext und Cover - Hier

R: Seelenraub - Riley Blackthorne - Die Dämonenfängerin 2 von Jana Oliver

*** Klappentext ***

Riley Blackthorne, Dämonenfängerin in Ausbildung, steht ihr Job sonst wo. Nach dem Überfall der Dämonen auf ein Zunfttreffen sind viele ihrer Kollegen tot oder verletzt – ihr Freund Simon liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Ihr Vater ist von einem mächtigen Totenbeschwörer wiederbelebt und entführt worden. Als ob das nicht reichte, machen ihr noch zwei Männer das Leben schwer: Ori, ein heißer selbständiger Dämonenfänger, und Denver Beck, ein Freund der Familie, der sie ständig bevormundet.. Riley ist fast so weit, Atlanta freiwillig zu verlassen. Aber als mehr und mehr Dämonen in der Stadt auftauchen, schickt der Vatikan schließlich eine eigene Truppe von Jägern, und plötzlich ist der Teufel los. Nur Riley weiß, dass sie der Grund dafür sein könnte. Ein besonders starker Dämon verfolgt sie, und sie wird ihm nicht ewig entkommen …

*** Zum Buch ***
Roman
Hardcover
Preis € (D) 16,99 | € (A) 17,50 | SFR 24,50
ISBN: 978-3-8414-2111-1
 
*** Meine Meinung ***
 
„Nach aller Anfang ist Hölle“ kommt nun Band zwei der Riley Blackthorne – Die Dämonenfängerin „Seelenraub“ auf den Markt und wieder wird den Dämonen kräftig in den Hinter getreten – oder vielleicht auch nicht !?

War ich von Band eins noch sehr begeistert so machte sie bei Band zwei recht schnell Ernüchterung breit. Ich musste mich darauf einstellen, dass es in diesem Band nicht so schnell voran gehen wird und dass man sich hier mehr auf die hinter gründliche Geschichte konzentrieren wird. Es geht in aller erster Linie darum heraus zu bekommen wer Rileys Vater erweckt hat, wer die Schuld am großen Dämonenangriff aus Band eins trägt und was genau dieser geheimnisvolle Ori von Riley will. Nebenher laufen noch ein paar einzelne Erzählstränge wie z.B. der von Beck, der immer mehr und mehr erkennen muss das ihm mehr an Riley liegt als er sich anfangs eingestehen will. Oder auch die Geschichte von Simon und Riley die anscheinend zum Scheitern verurteilt ist. Wieder einmal macht Riley Dinge die ich einerseits zwar logisch fand, mich jedoch manchmal auf die Palme gebracht haben und gerade zu Ende hin, hätte ich das Mädel gerne mal ganz fest geschüttelt und gefragt was sie sich da bitteschön bei denkt.

„Seelenraub“ ist nicht so vollgestopft wie sein Vorgänger und weißt daher ab und zu ein paar Längen auf und eigentlich passiert auch nicht wirklich viel in diesem Band, jedoch schließt er gut an Band eins an und schafft es sogar Fragen zu klären, wirft aber direkt wieder neue Fragen auf, sodass natürlich noch mehr Stoff für einen dritten Teil übrig bleibt. Aber bleiben wir doch mal dabei dass dieser Band eigentlich nicht viel zu sagen hat aber dennoch ganz rund daher kommt. Ich denke dass dies einfach an den tollen Charakteren liegt. Sie sind nicht alltäglich obwohl sie doch hier und da Züge von ganz stinknormalen Bürgern aufweisen, diese aber ganz gut verbergen. Sie kommen ziemlich vielschichtig daher und schaffen es dadurch die Geschichte so zu prägen das sie nicht langweilig wird. Hier wurde sich meiner Meinung nach wirklich sehr auf die Menschen dieser Geschichte konzentriert. Auf ihre Gefühle, ihre Leben, das was sie wollen und was sie sich wünschen. Dadurch geraten natürlich Kämpfe und Dämonen etwas ins Abseits was aber jedoch durch ein gut platziertes Kapitel auf einem „Markt“ für gewisse Händler wieder ausgeglichen wurde. 

Da dies der zweite Teil ist, ist er eigentlich ein Muss für jeden der Band eins gelesen hat. Besser ist er zwar nicht aber er schließt sich gut an und hat seinen ganz eigenen Charme. Anfangs war er für mich nur ein zweiter Teil, dann wurde er für mich zu einem ganz eigenen Teil, einem Teil der sich der Situation hinter der Hauptgeschichte widmet und so den Auftakt für ein grandioses Finale ebnet. Ich hoffe daher auf ein schnelles Erscheinen von Band drei und auf eine schnelle Aufklärung aber Verhältnisse denn so wie dieser Teil endete bin ich wieder genauso schlau wie am Anfang und möchte endlich wissen was mit Rileys Vater passiert ist, was Beck wirklich für Riley empfindet, wessen Rolle Simon noch mit sich bringt und wie Ori in dieses ganze Gebilde passt und was er noch so parat hält. 

Fazit: Als Einzelteil – no way – aber für alle die Band eins gelesen haben ein Muss. Viele Fragen werden geklärt, viele werden wieder aufgeworfen. In diesem Teil geht es um die Menschen in dieser Geschichte und daher passiert nicht wirklich viel Aktionreiches aber trotzdem, dieser Band kann überzeugen und konnte mich sehr gut unterhalten. Viel Spaß euch allen beim Lesen…

Alle Rechte an Klappentext und Cover hält der Fischer Verlag
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