Mittwoch, 30. Oktober 2013

(Rezension) Rette mich vor dir von Tahereh Mafi

Infos zum Buch bekommt ihr hier

Inhaltsangabe:

Wenn die Liebe Fluch und Erlösung zugleich ist ...
Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen und haben Zuflucht gefunden im Omega Point, dem geheimen Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es andere wie sie mit übernatürlichen Kräften, und zum ersten Mal fühlt Juliette sich nicht mehr als Außgestoßene, als Monster. Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher. Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner, hinter dessen scheinbar gefühlloser Fassade sich so viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat ...
Meine Meinung: 

Zu allererst muss ich sagen: Lest den ersten Teil! Das ist absolut wichtig, denn sonst kommt man definitiv nicht mit und hat man den ersten Teil schon mal gelesen und sollte das länger her sein, lest ihn nochmal quer. Dann wenn man einen Kindle besitzt, sollte man auch den Zwischenband "Zerstöre mich" über Warner lesen, denn das ergibt nochmal ein runderes Bild der Geschichte.

Diese Geschichte ist bedrückend und ziemlich fordernd. Irgendwie fühlte ich mich ständig gejagt, gefordert, überfordert und vorallem überwacht. Ich muss gestehen, dass mich die Geschichte wirklich beeindruckt aber auch erdrückt und bedrückt hat. Ich war während dem Lesen ständig hin und her gerissen zwischen totaler Begeisterung und totaler Frustration, denn die Frustration rührt daher, dass die Storyline wirklich nur sehr wenige gute und positive Momente zulässt. 

Was mich hingegen begeistern konnte, ist das mein Lieblingscharakter Warner wieder eine größere Rolle einnimmt und sich ziemlich gewandelt hat. Er bleibt zwar immer noch ein etwas verschlossener und nicht gerade fröhlicher Charakter, zeigt aber durchaus positive und sympathische Züge. Adam hingegen wird für mich immer unsympathischer, woran dies liegt kann ich gar nicht beschreiben aber schon zum Ende des ersten Bandes hin, hatte ich meine Zweifel was ihn betrifft und in diesem Band wurden sie nur verstärkt. Er ist aber auch einer der Charaktere, die eine große Wandlung durchlaufen, die nicht nur Juliette völlig fertig machen und sie in ein tiefes Loch stürzen. Denn Adam ist nicht länger immun gegen Juliettes Gabe und das stellt die beiden Liebenden auf eine große Probe. 

In diesem Teil geht es im großen und ganzen darum, das ein Krieg nicht mehr unvermeidbar ist und dass sich die Rebellen gegen das Regime auflehnen wollen und werden. Wer aber denkt, dass es mit voller Wucht und Gewalt ohne Ende zugeht, liegt etwas falsch. Denn Gewalt ist zwar da, aber sie ist nicht zu brutal und man kann, wenn man mit starken Nerven in die Geschichte geht, gut mit ihr zurecht kommen. Denn überall wo Krieg herrscht, geht nicht immer alles glatt. Es gibt auch in den eigenen Reihen Konflikte, es gibt Gewaltausbrüche, es gibt Situationen in denen nicht immer logisch gedacht wird und so gibt es auch innerhalb der Geschichte Drehungen und Wendungen die nicht nur die Leser mitreißen und ihnen einiges ab verlangen sondern auch Juliette und den anderen Charakteren.Was am kräftezehrendsten ist, ist aber der psychische Krieg. Juliette weiß nicht was mit ihr passiert, sie weiß nicht was mit Adam passiert und das Schlimmste, sie weiß nicht genau was für Auswirkungen das alles auf den Krieg und die Menschheit haben wird. Alles in allem, ergibt das eine Geschichte, eine Story die mitreißt und nicht mehr los lässt.

Für mich in diesem  zweiten Teil herausstechend, war vorallem der Anfang des Buches, der mich direkt gefesselt hat und mal wieder die Dynamik des Schreibstils. Der Schreibstil ist in seiner Art einzigartig und zeigt so viele Facetten, dass man gar nicht weiß was man als erstes erwähnen soll. Sind es die durchgestrichenen Gedanken von Juliette, die Wiederkehrenden Worte, die in sich stimmigen Gedankengänge von Juliette oder einfach nur das Tempo der Geschichte? Alles zusammen ergibt ein tolles Bild, dass mir wieder einmal großes Lesevergnügen beschert hat.


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