Dienstag, 15. Oktober 2013

(Rezi) Schwarze Herzen von Gena Showalter


Drei Kurzomane der "Herren der Unterwelt"-Saga von New York Times-Bestsellerautorin Gena Showalter in einem Band! Inklusive Bonusmaterial!

Einst war Atlas, titanischer Gott der Stärke, Gefangener seiner griechischen Rivalin Nike. Jetzt hat sich das Blatt gewendet. Er ist Nikes Gebieter - und lässt es sie mit aller Macht spüren! Doch aus wildem Hass wird glühende Leidenschaft - was Cronus, dem König der Titanen, gar nicht gefällt.

Lysander ist ein Engel, reinen Herzens und hat einen eisernen Willen. Deshalb ist er einer der unerbittlichsten Dämonenjäger. Etwas wie Begehren hat er nie gekannt - bis er Bianka begegnet. Die schöne Harpyie scheint dazu bestimmt, den Engel zu verführen. Wird sie Lysanders Verderben sein?

Geryon, Wächter des Höllentors, und Kadence, Göttin der Unterdrückung, bewachen die Grenze zwischen Menschenwelt und Höllenreich. Als eine Horde von Dämonen versucht, der Hölle zu entfliehen, kämpfen sie Seite an Seite. Die wahre Gefahr lauert jedoch in der brennenden Lust, die sie plötzlich aneinander bindet. 

MEINE MEINUNG
Diese hier beschriebenen Herzen sind überhaupt nicht schwarz, sie denken es nur. 
In diesem Band der Reihe "Die Herren der Unterwelt" gibt es diesmal drei Geschichten die es zu verschlingen gilt. Einmal haben wir da die Geschichte von "Atlas und Nike" dann als zweite Geschichte, die von "Lysander und Bianka" und als Dritte, die von "Geryon und Kadence".
Alle drei Geschichten sind in sich geschlossen, gehören aber so zu sagen als Lückenfüller, zu den anderen Bänden dazu und helfen dem Leser, nochmal einen anderen Blick auf die Grundgeschichte zu erhaschen. 

Atlas und Nike:
Vor dieser Geschichte, wurden beide Charaktere schon einmal kurz angeschnitten, interessiert, haben sie mich aber weniger. Doch diesmal ist es ganz anders, denn ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut und als ich schon die ersten paar Seiten gelesen hatte, wusste ich, dass das witzig und amüsant wird. Denn hier treffen zwei sehr starke Charaktere aufeinander die sich in nichts nach stehen und die es locker miteinander aufnehmen können. Nike hat genauso ihre harten Seiten wie Atlas und lässt ihn das auch spüren, doch ist Sie es, die diesmal tiefer in der Tinte steckt und so sich ein bis zwei mal eingestehen muss, dass sie alleine nicht viel weiter kommen wird. Jetzt heißt es für Nike ab zu wägen und zu erkennen, dass ihr Atlas immer noch unter die Haut geht und sie diesen Mann niemals vergessen wird. Hier zeigt Nike dass in ihr ein gutes und liebevolles Herz steckt. Dennoch verliert sie ihren Biss nicht und das wiederrum gefällt auch Atlas, der wie ich finde ein sehr interessanter und glaubwürdiger Charakter ist. In seiner blinden Wut auf Nike, tut er anfangs Dinge die ich nicht für richtig gehalten habe. Aber er ändert sich und wird zu einem Mann, der sein Herz öffnet und seine Leidenschaft aufflammen lässt. Diese Geschichte an den Anfang des Buches zu setzen, war eine sehr gute Entscheidung und auch nach dem ich das Buch beendet hatte, war dies immer noch mein Favorit. Diese Geschichte hat alles was wichtig ist, konnte mich prima unterhalten und das alles auf nicht zu vielen Seiten. Ich bin wirklich sehr zufrieden. 

Lysander und Bianka:
Nein ich liebe sie nicht, nein ich liebe sie nich, doch ich liebe sie und sogar sehr...
So und nicht anders fühlt sich Lysander die ganze Geschichte über. Er ist Dämonenjäger, mehr wollte und will er nie sein. Er ist hart und unerbittlich und trotzdem passiert etwas ganz tief in ihm drin, als er Bianka das erste Mal sieht. Sie beginnt etwas in ihm hervor zu rufen, vor dem er sich fürchtet und Furcht hat ein Dämonenjäger nicht!
Lysanders Geschichte hat mir auch richtig gut gefallen. Dieses Hin und Her der beiden und wie Lysander sich versucht zu wehren war einfach nur amüsant und süß. Er ist einer meiner Lieblinge geworden und ich bin froh darüber dass diese Geschichte erschienen ist. 

Geryon und Kadence:
Hier wird der Grundstein gelegt, so zu sagen. Denn in diesem Buch lernen wir die Seelen unserer geliebten Dämonen kennen. Sie sind noch nicht an den Körper gebunden und sind daher noch ziemlich fies und vorallem eins - sehr gefährlich. Geryon ist dafür zuständig, dass diese Seelen nicht durch das Höllentor in unsere Welt gelangen und auch Kadence steht ihm dabei zur Seite. Die beiden verlieben sich in einander, aber es war in meinen Augen eine sehr melancholische und vorallem Herz zerreißende Liebe. 
Wie gesagt, wird hier der Grundstein gelegt, denn wir erfahren etwas von der Vorgeschichte, den Dämonenseelen, der Büchse der Pandora und wie letztendlich die Dämonen entkommen konnten und wie es dann weiter geht. 
Haben muss man die Geschichte nicht unbedingt aber für Fans ist sie trotzdem lesenswert. 

Mein Fazit: Sie kann es einfach. Gena Showalter weiß einfach ganz genau wie sie die weiblichen Fans ihrer Serie um den Finger wicklen kann und welche Knöpfe sie drücken muss, damit einfach alles perfekt erscheint. Bisher habe ich noch keinen Band dieser Serie schlecht bewerten müssen oder wurde enttäuscht und auch diesmal, obwohl es nur Kurzgeschichten waren, ergab alles für mich ein rundes Bild und ich wurde voll und ganz zufrieden gestellt.

MEHR ZUM BUCH
Verlag: MIRA Taschenbuch
Seiten: 384
ISBN 978-3-86278-829-3


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