Freitag, 20. Dezember 2013

(Rezension) Sternenseelen "Solange die Nacht uns trennt" von Kerstin Pflieger




Inhaltsangabe

Lilly ist so glücklich wie nie zuvor. Obwohl Raphael eine Sternenseele ist und erst nachts sein wahres Wesen zeigt, hat sie sich in ihn verliebt. Doch plötzlich taucht eine Sternenbestie in der Stadt auf und greift Lilly an. Lilly stirbt und wird selbst zur Sternenseele. Sie erfährt, dass ihr in ihrem neuen Leben nicht Raphael, sondern der mysteriöse Mikael als Seelenverwandter bestimmt ist. Zudem treibt die Sternenbestie weiterhin ihr Unwesen. Wird Lilly ihre Liebe zu Raphael durch diese schwierigen Zeiten retten können?

Meine Meinung
Nachdem ich mir Band 1 besorgt und gelesen hatte, musste ich den zweiten Band einfach haben und unbedingt sofort lesen. Denn die Grundidee der Geschichte ist in meinen Augen so erfrischend und so besonders, dass es mich richtig gepackt hat und ich nicht mehr aufhören konnte.

Nach Band eins begegnen uns die Charaktere und wir denken "Wow was für eine Wandlung, das ist prima". Denn es geht vorran und die Idee der Geschichte wird weiterhin strikt umgesetzt und Kerstin Pflieger verlässt den roten Faden nicht. Das ist mir bei Fortsetzungen immer besonders wichtig, da ein roter Faden weiterhin konsequent verfolgt werden sollte. Weicht man als Autor davon ab, wird es undurchsichtig oder sogar unglaubwürdig. Das ist hier nicht passiert und so konnte ich mich auf einen wunderbaren ersten Teil einlassen.

Die Charaktere sind an einem Buch ja das wohl wichtigste und stärkste Element. Wenn die Charaktere nicht stimmen, stimmt die ganze Chemie der Geschichte nicht und ich muss sagen, dass Kerstin Pflieger ihre Charaktere voll im Griff hat. Lilly ist erwachsener und vorallem selbstbewusster und selbstkritischer geworden. Sie hat sich selbst und ihren Platz unter den Sternenseelen gefunden und muss sich nun Aufgaben stellen, die nochmal alles von ihr abverlangen was sie aufbringen kann.

Alle weiteren Charaktere u.a. Raphael und auch Samuel haben ihren großen Auftritt und dürfen natürlich nicht vergessen werden. Auch Raphael ist sich seiner Aufgabe bewusster und zeigt sich von der selbstbewusster und verantwortungsvollen Seite, die ich mir von ihm so sehr gewünscht hatte. Er ist einer meiner Lieblingscharaktere und ich habe das ganze Buch über gehofft, dass er nichts tun wird, dass mich enttäuschen könnte. Gott sei Dank ist bis zum Ende nicht passiert das mich in schlechte Laune versetzt hat.
Dann haben wir da noch den oben erwähnten Mikael, der nicht gerade wie ein offenes Buch auftritt und mich sehr beschäftig hat. Von diesem Charakter hätte ich mir jedoch noch etwas mehr gewünscht, denn er bringt durchaus Potenzial mit, dass es zu ergründen und aufzubauen gilt. 

Dieser Jugend/Fantasy/Roman hat mich absolut mitgenommen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, in dieser Geschichte, in dieser geschaffenen Welt und habe mich absolut fallen lassen können. Kerstin Pflieger hat es geschafft eine Geschichte zu schreiben, die man weiterverfolgen möchte und von der man hofft, dass sie nie zu Ende geht. Dennoch hat diese Geschichte ein Ende gefunden, dass aber sehr glaubwürdig und nicht zu abgedroschen daher kommt. Für mich ist diese Geschichte ein absoluter Pageturner und ich wünsche mir noch mehr solcher guten und vorallem interessanten Ideen und Geschichten. Ein Buch das sich von der Masse abheben kann und deshalb gibt es 5 von 5 Sterne. 


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