Sonntag, 19. Mai 2013

Grüße aus dem Krankenhaus


Hallo meine Lieben, 

Da mich in den letzten Tagen einige Emails erreichen in denen die Frage gestellt wird, warum hier nichts mehr los sei und ob etwas mit mir nicht stimmt???? Habe ich mich dazu entschlossen euch allen mitzuteilen warum ich momentan nichts poste. 

Ich liege nämlich schon seit zwei Wochen flach. Erst war es der Roter Virus, dann eine fiese Grippe und jetzt beides zusammen. Ich musste mich leider in ein Krankenhaus begeben, da ich das alleine nicht mehr in den Griff bekommen habe. Dazu kam, dass ich keinerlei Antibiotika vertragen habe und ich Allergien darauf entwickelt habe. Bevor bei mir ständiges 40 Grad Fieber und Dauererbrechen zur Dehydration führen gehe ich liebe in ein Krankenhaus. Dort werde ich auch noch mindestens eine Woche wenn nicht sogar mehr verbringen. Also wird hier nichts laufen.

Das tut mir wirklich sehr leid, aber wie ihr meistens zu mir sagt "Ich bin wichtiger als mein Blog" und in diesem Sinn verabschiede ich mich und kuriere mich jetzt richtig aus. 
Ich wünsche euch allen noch ganz tolle Pfingsten und wir werden uns bald wiedersehen, versprochen. 

Eure Jessi

Sonntag, 12. Mai 2013

R: Tiamat - Liebe zwischen den Welten von Tanja Heitmann



Was Liebe verband, können Welten nicht trennen.
Die 16-jährige Anouk Parson lebt in dem alten Herrenhaus »Himmelshoch«, in dessen Kellergewölbe ein furchteinflößender Maelstrom seine Runden dreht. Sowohl ihr Vater als auch der eigensinnige Sander gehören dem Wächterzirkel an, der die Welt vor dem Ausbruch der Wasserfluten beschützt. Anouk ahnt nicht, dass Sander – den sie überall als ihren Bruder ausgibt – in Wirklichkeit ein viel größeres Geheimnis wahrt, das mit dem Verschwinden ihrer Mutter zu tun hat. Als Sander sie eines Tages küsst, erfährt Anouk nicht nur von seiner heimlichen Liebe zu ihr, sondern auch von der gefährlich schönen Welt, die hinter dem Maelstrom liegt.

 Ab 13 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16120-3 € 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: cbt


Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren. Sie arbeitet in einer Literaturagentur und schaffte mit ihren Romanen auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland. Die Schattenschwingen-Reihe, ihre erste Jugendfantasy, wurde von Presse und Publikum begeistert aufgenommen.
 


„Tiamat“ ist anders, unglaublich anders und so verdammt spannend. Tanja Heitmann hat eins meiner absoluten Lieblingsbücher geschrieben und hat es geschafft mich schon damals in einen Leserausch zu versetzen. Dann kehrte bei mir rund um diese Autorin etwas Ruhe ein und ich habe lange nichts mehr von ihr gelesen. Jetzt bekam ich „Tiamat“ in die Finger und war wieder von Anfang an gefesselt wie nie zuvor. Diese ruhige und zugleich jugendlich aufgeregte Schreibweise, diese ganz normalen und trotzdem freaky wirkenden Charaktere und der unterschwellige nicht zu stark ausgeprägte Fantasy Anteil machen ihre Bücher zu etwas ganz Besonderen. 

Die Charaktere von „Tiamat“ sind nicht einfach gestrickt, sie zeigen sehr unterschiedliche Facetten, sind sehr emotional und gefühlvoll und zeigen ihre Stärken und Schwächen. Eigentlich sind sie perfekte Charaktere und scheinen schon zu perfekt, aber durch ihre unterschiedlichen Facetten und ihre eigenen Charakterzüge wirken sie wieder ganz normal und teilweise auch herrlich unperfekt. Vor allem Sander ist herrlich perfekt, unperfekt. Er ist einerseits ein Traumtyp, der hübsch ist und durchtrainiert, er fährt Motorrad und ist wundervoll und witzig. Er zeigt sich als Beschützertyp und würde alles für Anouk machen. Aber er hat auch seine Macken, er verschlampt ständig seine Brille, kann ohne sie nicht sehen, trägt die wirrsten Klamottenkombinationen und wirkt daher nicht wirklich furchteinflößend oder machomäßig. 

Anouk hat nicht nur einen außergewöhnlichen Namen, sie ist auch außergewöhnlich, denn einerseits wünscht sie sich nichts mehr als ein normales Mädchen mit normalen Träumen zu sein und andererseits will sie niemals von ihrem Vater und Sander fort gehen und weiter für sie sorgen, denn sie weiß, dass die beiden sie brauchen werden. Anouk braucht nicht wirklich lange bis sie weiß das sie Sander liebt, kann es aber nicht wirklich zeigen und wird dadurch immer wieder in ihren Gefühlen verwirrt. Dieses Gefühlschaos geht weiter als sich ein paar Dinge offenbaren, die ihre Welt ganz schön durcheinander bringen und Anouk muss herausfinden woher sie kommt, was ihr Vater immer verschwiegen hat und was ihr die Zukunft bringen wird. Anouk ist die Heldin dieses Buches, sie zeigt und beweist immer wieder Stärke und für mich setzt sie die Puzzleteile zusammen und macht daraus ein allumfassendes Bild der Geschichte. 

Eine tragische und zugleich hoffnungsvolle Liebesgeschichte die keineswegs klein oder hintergründig daher kommt, sondern wunderbar mit dem Mittelpunkt und dem Hauptpunkt der Grundgeschichte spielt erwartet uns in diesem Buch. Sander und Anouk lieben sich, zeigen dies aber sehr spät und fast wäre es für beide schon zu spät geworden. Sander ist es aber, der in meinen Augen schon immer ein Auge auf Anouk geworfen hatte und es sich sehr lange selbst verboten hat dies ein zu gestehen. Auch Anouk muss erkennen das Sanders kleine Spitzen ihr gegenüber oder seine teilweise überführsorgliche Art nichts mehr mit Bruderliebe zu tun haben. So gesteht sie sich auch endlich ein, dass sie Sander liebt und ihn in ihr Leben lassen möchte. 

Das Einzige was den Beiden noch im Weg steht ist das Geheimnis um „Tiamat“. Beide müssen erkennen das sie ein Leben mit vielen Lügen gelebt haben und das nicht so scheint wie es im ersten Augenblick aussieht. Beide begeben sich auf eine Reise ins Ungewisse um heraus zu finden welches Geheimnis sich um „Tiamat“ und Sander rankt. Dazu bekommen wir Leser eine Menge Input zugeschoben und müssen dies erst einmal verdauen. Denn die Geschichte um „Tiamat“ ist gar nicht so einfach wie sie scheint. Vieles erschließt sich erst aus der Länge des Buches und den vielen kleinen Hinweisen die die Autorin uns mitgibt. Vieles jedoch bleibt auch verborgen und will erforscht werden und manches Geheimnis wird erst gar nicht gelüftet und bleibt ein Geheimnis. „Tiamat“ ist eine Welt die ich so noch nicht gesehen bzw. von der ich so noch nicht gelesen habe. Eine Welt deren Tor in einem Keller liegt, dessen Tor durch eine Salzkruste geschützt wird und dessen Bewohner als schleimige oder große Unterwasserwesen versuchen durch zu brechen oder es auch schaffen. Immer dann wenn es so ein Wesen schafft zu entkommen verändert es seine Umgebung und dann treten die Kampfkünste von Sander auf den Plan. Und damit dies nicht zu oft geschieht muss entweder Sander oder Anouks Vater Wache schieben. 

Anfangs war dies alles etwas befremdlich und ich musste mich erst einmal einlesen, denn nichts in diesem Buch kennt man aus anderen Büchern. Nichts ist kopiert oder kommt wie schon mal gelesen daher. Alles wirkt neu und innovativ. Das ist für mich der größte Pluspunkt den dieses Buch zu bieten hat. Ich liebe Bücher die mich mitreißen und zwar durch ihre Einzigartigkeit mitreißen und das tut dieses Buch. Tanja Heitmann hat es wieder einmal geschafft mich zu überraschen und mich sehr glücklich zu machen. Nicht um sonst ist sie für mich eine der besten Autorinnen die wir in Deutschland haben.

Freitag, 10. Mai 2013

Libressio - Mein Buchgeständnis NR.1




Da ihr in den letzten Wochen so wenig von mir hört, möchte ich wenigstens bei einer tollen Aktion von Leselurch mitmachen. Wenn ihr mehr über die Aktion wissen möchtet dann klick auf den Link und nun folgt mein Beitrag zum Buchgeständnis NR.1. 

DIESES BUCH IST SCHULD AN MEINER LESESUCHT!

Ich muss ja gestehen das mir erst mal lange kein Buch eingefallen ist, denn alle Bücher aus meiner Kindheit habe ich mir ja eigentlich nicht selbst ausgesucht oder habe ich vorgelesen bekommen. Dann war da auch mal eine lange Zeit keine Leselust vorhanden oder man musste Bücher lesen die man nicht lesen wollte (Schullektüre). Doch dann lief mir ein Buch über den Weg, dass mich lange nicht los gelassen hat und das ich dann auch kaufen und lesen musste und das war:

Gargoyle von Andrew Davidson

"Ein Mann fährt eine dunkle Straße entlang, als er plötzlich geblendet wird, sein Wagen in eine Schlucht stürzt und Feuer fängt. Er überlebt, wird mit schwersten Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert — und hat in den Wochen der Rekonvaleszenz nur einen Gedanken: wie er nach seiner Entlassung Selbstmord begehen kann. Doch da taucht eines Tages eine mysteriöse Frau an seinem Krankenbett auf, die schöne Marianne Engel, Bildhauerin beeindruckender Gargoyles. Sie behauptet, sie seien einst Liebende gewesen — vor siebenhundert Jahren in Deutschland, als sie eine Nonne war und er ein Söldner auf der Flucht. Ist diese Frau einfach verrückt? Oder ist sie der rettende Engel, der ihn aus seiner Verzweiflung und Todessehnsucht erlösen wird?"

Mehr zum Buch - Hier



Nach nur einem Tag war das Buch ausgelesen und ich war glücklich, total fertig mit den Nerven, aufgelöst, zufrieden... Gargoyle hat mich in eine wundervolle Welt der Geschichten und Legenden geführt, es hat mir gezeigt, dass man einen Mix aus modern und alt sowie aus real und fantastisch erzeugen kann ohne dass es aufgesetzt wirkt. Dieses Buch hatte alles was ich damals brauchte um in einen Leseflash zu verfallen und ich wurde hineingesaugt in diese wundervolle Geschichte. Ich muss es einfach immer und immer wieder betonen, dieses Buch ist wundervoll. Die einzelnen Geschichten aus der Vergangenheit von Marianne sind so berauschen und so tiefsinnig und gleichzeitig rührend, dass hat mich immer wieder fasziniert, dazu kommt die gemeinsame Vergangenheit von Marianne und ihrem "Söldner" die so traurig und zugleich hoffnungsvoll ist. 

Es ist dieser Mix aus unterschiedlichen Genres, aus unterschiedlichen Geschichten, aus Romantik und Dramatik, aus Leidenschaft und Hoffnung und immer mit dabei ein kleines bisschen Glaube und Religion. Mittlerweile habe ich Gargoyle schon 12 mal gelesen und es ist kein Buch mit wenig Seiten, es braucht auch seine Zeit zum Lesen und man wird nicht bei einmal lesen alles erfassen können, noch heute werde ich immer wieder überrascht und in eine wundervolle fantastische Welt gezogen. Ich wünsche mir noch viel mehr solcher Bücher, denn bisher habe ich keins dieser Art gefunden. Aber ich habe mein Gargoyle hier und dieses Buch hat mich definitiv zu meiner Lesesucht geführt.  

Montag, 6. Mai 2013

R: Über ein Mädchen von Joanne Horniman



 Anna ist schüchtern und einsam – bis sie Flynn trifft, zuerst mit Gitarre auf der Bühne, dann im Café, dann mit vollen Einkaufstaschen auf der Straße. Beide fühlen sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Zusammen zeichnen sie, essen Bananenkuchen, träumen, baden, lachen – und lieben sich. Doch auch zwischen Liebenden gibt es Geheimnisse …
Eine unsterbliche, romantische Liebesgeschichte über zwei junge Menschen, die noch ihren Platz in der Welt suchen – schön wie ein Gemälde.


Seiten: 224
Alter: Ab 14
ISBN: 978-3-551-58271-3  
übersetzt von Brigitte Jakobeit


Joanne Horniman hat als Lektorin, Lehrerin und Künstlerin gearbeitet und schreibt, seit sie sechs Jahre alt ist. Sie hat zahlreiche Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht und wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Mit ihrem Mann, einer Katze namens Tom und vielen Hühnern und Enten bewohnt sie ein Haus mit Werkstatt und großem Gemüsegarten in der Nähe von Lismore im Südwesten Australiens.


Ein Buch so leise und gleichzeitig, so laut. Ein Buch das mich fasziniert und abgeholt hat. Ein Buch das so anders verlief, dass es mich schon fast nicht mehr überrascht hat. Ein Buch dessen wahrer Kern pures Glück bedeutet. Ein Buch das mich zum Nachdenken und Abtauchen gebracht hat. Ein Buch wie gemacht für ruhige, entspannte Lesestunden.

Über ein Mädchen ist nicht nur in der Story ganz anders als alles andere was ich bisher gelesen habe, es ist auch so anderes geschrieben. Der Schreibstil ist zwar frisch und einfach, dennoch zeigt er auch seine nachdenklichen Seiten und wird teilweise auch recht tiefsinnig und grüblerisch. Alles ist so geschrieben, dass ich mich ständig als Beobachterin gefühlt habe. Immerzu hatte ich das Gefühl, ein Gast dieser Geschichte sein zu dürfen. 

Die Charaktere um die es in diesem Buch geht könnten unterschiedlicher und gleichzeitig nicht ähnlicher sein. Beide sind unglaublich sympathisch, zeigen sich mal von ihrer wilden, mal von ihrer sanften Seite. Beide zusammen ergeben ein großes Ganzes und beide tragen die Geschichte. Beide Charaktere wirken auf ihre ganz persönliche Art und Weise und schaffen es so, die Leser zu fesseln. Beide haben ihre Probleme und müssen erkennen, dass man diese meist nicht mit sich alleine ausmachen kann und Freunde und Familie dringend braucht. 

Dieses Buch beschreibt sehr viele Facetten des erwachsen werden und erwachsen seins. Es zeigt Höhen und Tiefen auf, schafft wundervolle Momente voller Freunde und Glück aber auch voller Zweifel und Konflikte. 

So manches mal dachte ich, ich sei in einem zu lang geratenen Gedicht gelandet denn dieses Buch ist Poesie für die Seele. Es lies mich einfach abtauchen und mich wohl fühlen, alles andere um mich herum vergessen und brachte mir Anna und Flynn so nahe, dass ich dachte sie gehören mit zu meinem Leben.



Joanne Horniman hat mich völlig kalt erwischt und es geschafft mich mit ihrer Geschichte zu fesseln, die nicht nur fröhlich sondern auch kritisch daher kommt. Die es schafft ein brisantes und in unserer Zeit immer noch nicht völlig anerkanntes Thema so auf zu breiten, dass es mich hat träumen lassen und mich in eine wundervolle Welt voller Gefühle, Emotionen und großer Liebe entführt hat.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Junges Blut - Diesmal mit Katrin Koppold


Ihr könnt euch ja sicherlich noch alle an die Rubrik "Junges Blut" erinnern. Tja die hat ja jetzt einen eigenen Blog und da erwartet euch auch eine neue Buchvorstellung sowie eine neue Autorin und ein neues Gewinnspiel. 

Diesmal ist es Katrin Koppold die schon viele von ihrem Buch "Aussicht auf Sternschnuppen" kennen. Genau dieses möchte sie euch genauer vorstellen und ein bisschen was über sich als Autorin natürlich auch. Zudem könnt ihr ein Exemplar von "Aussicht auf Sternschnuppen" gewinnen. 

Schaut einfach mal rein und lasst euch überraschen - KLICK

R: Midnight Man - Gefärliche Mission Bd. 2 von Lisa Marie Rice



Der neue Untermieter von Innendekorateurin Suzanne Barron könnte gefährlicher nicht sein – und auch nicht anziehender. Ex-Navy SEAL John Huntington – der Midnight Man – weckt nie gekannte Leidenschaften in Suzanne. Doch die junge Frau hat Angst vor ihren eigenen Gefühlen und versucht jeden Kontakt zu ihm zu vermeiden. Doch als Killer auf sie angesetzt werden, bleibt Suzanne nur noch eine Möglichkeit, ihr Leben zu retten: John!



Ausgabe: kartoniert mit Klappe

Seiten: 352

Originaltitel: Midnight Man

ISBN: 978-3-8025-8875-4


Endlich mal wieder eine Packung Ex Seals. Das ich diese Männer liebe, habe ich ja noch nie verschwiegen und schon im ersten Band dieser Reihe war ich diesen Männern verfallen. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich erfuhr, dass die Reihe mit Midnight Man fortgesetzt wird. Lisa Marie Rice hat mich schon mit ihren Vorgängerbüchern immer sehr beeindrucken können und mit "Midnight Angel"  hatte sie mich dann schlussendlich voll in ihren Fängen. 

Mit Midnight Man hat sie wieder einmal einen Mann herauf beschworen, der unglaublich viele Facetten zu bieten hat. Er ist einerseits unglaublich attraktiv und romantisch um dann wieder sehr pflichtbewusst und unnahbar zu wirken. John Huntington ist aber auch der rettende Engel, denn er ist es der Suzanne aus so man brenzliger Situation befreit, ihr aber auch in ihrer eigenen Wohnung gehörig einheizt. 


Suzanne Barron hat einen neuen Untermieter und auch ich hätte bei diesem Untermieter alle Mühe meine Gefühle und Emotionen zu zügeln. Suzanne will anfangs gar nicht so viel mit ihm zu tun haben, muss aber dann, als man ihr an den Kragen möchte erkennen, dass er wohlmöglich der einzige Mensch sein könnte der sie beschützen kann. Dadurch entbrennt nicht nur in ihr eine ungeahnte Leidenschaft, sondern auch eine tiefe Liebe zu diesem scharfsinnigen Mann. 


Die Story von Suzanne und John geht nur bis zur 229. Seite und dann ist Schluss. Ich persönlich war wirklich geknickt, denn mir ging auf einmal alles viel zu schnell. Hatte ich mich mit den Protagonisten warm gelesen und mich mit der Geschichte angefreundet so war sie schon wieder vorbei. Aber dann nach Seite 229 haben wir noch eine zweite Geschichte die auf uns wartet. 


Die Bonusgeschichte heißt "Dunkle Sehnsucht" und in ihr geht es um Nicholas Lee. Nicholas "wandelt auf dunklen Pfaden" und ihm ist es nicht bestimmt zu lieben oder eine Familie zu gründen. Denn würden seine Feinde dies erfahren wären alle die er liebt in großer Gefahr. Doch Nicholas verliebt sich in eine junge Frau. In die schöne und zugleich sanfte Isabelle und will nur eine einzige Sache: Eine Woche mit dieser Frau verbingen.  Doch Isabelle will mehr und somit beginnt eine gefähliche Reise ins Ungewisse. 


Diese Geschichte ist so hoffnungslos romantisch, dass sie mir von der ersten Seite an Tränen in die Augen getrieben hat. Was mich dann erwartet hat hätte ich nie gedacht. Ich habe mich so schnell in diese zwei unglaublich sympatischen Charaktere verliebt dass ich von nur noch mehr wollte und es leider nicht bekam, denn diese Geschichte ist kurz und hätte so unendlich viel Potenzial gehabt um eine richtig große Story werden zu können. Aber als kurzes Abschluss Praline' habe ich es gerne entgegen genommen und werde es bestimmt immer mal wieder lesen und mich in dieser bittersüßen Geschichte verlieren.


Gefährliche Mission ist ein Buch das sich auf zweierlei Weise lohnt und mit zwei wundervollen Geschichten überzeugen kann. Ich will in Zukunft noch viel mehr von dieser unglaublich guten Autorin lesen können und hoffe, dass noch ganze viele ihrer Werke veröffentlicht werden.
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