Mittwoch, 3. Februar 2016

Die 5. Welle von Rick Yancey

ISBN: 978-3-442-31334-1

Erschienen: 14.04.2014 
Autor: Rick Yancey 
Verlag: Goldmann
Lesegrund

Ich wollte auch wissen um was es da geht? Weil der Film in den Kinos läuft? Weil es beim Einkaufen da so lag und einsam aussah? Vielleicht ein bisschen von allem und vielleicht auch weil ich mir eine starke Heldin erhofft habe die ein bisschen bissig und sarkastisch rüber kommt. 

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...



Meine Meinung

Puh was soll ich sagen? Ich weiß es wirklich nicht und es fällt mir auch sehr schwer etwas zu diesem Buch zu schreiben. Für ein 5 Facts About möchte ich zu viel sagen und für ein !Autsch! Post ist es noch zu gut. Also bleibt mir nur die gute, alte Rezension und die Hoffnung, dass ich damit alles ausdrücken kann was ich bei diesem Buch empfunden habe.

Aber fangen wir doch einfach mal mit dem Anfang an. Tja der Anfang, der gestaltete sich bei mir etwas zäh und nicht wirklich berauschend. Ich wurde leider nicht sofort in die Geschichte hinein gezogen und musste schon ein ganzes Stück lesen bis mal was geschah das mich wirklich begeistern konnte. Dieser Moment kam als Cassie mit dem Rest ihrer Familie flieht und die "Soldaten" auftauchen. Bis dahin hatte ich das Gefühl fünf mal einzuschlafen vor Langeweile. Dann kam der Moment wo ich dachte "Huch, es geht los!" und dann verschwand dieser Moment auch wieder so schnell wie er gekommen war.

Da konnte auch die Protagonistin nichts mehr retten, die wie ich finde, eigentlich ganz in Ordnung ist. Aber mehr leider auch nicht. Sie hebt meine Welt jetzt nicht wirklich aus den Angeln und schafft es auch nicht so ganz mich zu überzeugen. Sie bleibt für mich trotz allem was sie erlebt etwas farblos und ferngesteuert.
Genauso empfand ich auch die restlichen Protas. Sie sind halt da, tragen dazu bei das die Geschichte weiter geht und mehr irgendwie auch nicht. Sie gaben mir irgendwie nicht das was ich brauchte, das gewisse Etwas hat mir einfach gefehlt. 

Was mir jedoch sehr gefallen hat war die Grundidee des Buches. Wie Cassie es so schön beschreibt kommen hier keine fliegenden Untertassen auf die Erde, schießen mit Laserstrahlen und werden von den letzten Überlebenden in schwindlergegenden Actionsequenzen nieder gemacht. Nein diese Spezies kommt leise, lässt andere die Arbeit tun und schaut dabei zu wie die Menschheit sich im Grunde selbst zu Grunde richtet. Klar der Feind ist spürbar, er ist auch sichtbar aber er ist nicht überall und nicht im Fordergrund. Genauso konnte mich die Idee mit den einzelnen Wellen am Buch dran bleiben lassen. Ich wollte wissen wie sich die einzelnen Wellen entwickelt haben, was sie mitbrachten und wie die Bevölkerung darauf reagiert hat. Genauso will man natürlich weiter lesen um zu erfahren was es jetzt genau mit dieser 5. Welle auf sich hat.

Wie gesagt, die Grundidee ist gut und konnte mich unterhalten aber der Schreibstil hinkt einfach hinterher.Ich wurde nicht warm mit dem Buch, wir konnten keine Beziehung zueinander aufbauen und gehen ab heute auch besser getrennte Wege. 
Natürlich gibt es jetzt auch bestimmt viele die mich am liebsten einen Kopf kürzer machen wollen... aber nicht jedes Buch gefällt auch jedem. Ich suchte nach monatelanger Dystopieabstinenz, die Eine die mich völlig mit reißt. Aber diese war es eindeutig nicht. Vielleicht lese ich sie irgendwann noch einmal und dann gefällt sie mir, wer weiß!? 

Trotzdem gebe ich dem Buch 3,5 Sterne von 5 weil ich nicht komplett im Regen stehen gelassen wurde und es ja auch ein paar Kleinigkeiten gab die ok waren.


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