Freitag, 13. Januar 2017

Young Elites >> Die Gemeinschaft der Dolche << Marie Lu

http://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/young_elites_die_gemeinschaft_der_dolche-7836/
Nach Legend taucht Bestsellerautorin Marie Lu mit ihrer neuen historischen Fantasy-Reihe Young Elites in eine Welt voller Magie ein und zeigt eine Heldin, die zwischen Liebe und Dunkelheit gefangen ist.

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ...

X-Men meets Die rote Königin: Eingebettet in eine märchenhafte Welt, die an das Venedig der Renaissance erinnert, erzählt Spiegel-Bestsellerautorin Marie Lu die Geschichte von Adelina, einer sehr komplexen Heldin, die zunehmend von der rachgierigen Dunkelheit, die sie in sich trägt, übermannt wird. Ob ihre Liebe zu Prinz Enzo sie retten kann? Nach dem New York Times-Bestseller Legend der grandiose Auftakt zu einer neuen originellen und actionreichen Fantasy-Trilogie der Autorin.

Young Elites, Band 1
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Sandra Knuffinke, Jessika Komina
ab 14 Jahren, erscheint am 16.01.2017
416 Seiten, 15.0 x 22.0 cm
ISBN 978-3-7855-8353-1

 
Meine Meinung 

Noch nie war ich bei einem Buch so zwiegespalten wie bei diesem Werk. Einerseits habe ich es gemocht und andererseits habe ich es gehasst. Und ja es war eine Hassliebe. 

Die Geschichte fing ganz vielversprechend an und Adelinas Geschichte machte mich wirklich neugierig. Dieses Blutfieber, die Veränderungen an den Überlebenden und die wirklich interessant scheindenden Fähigkeiten liesen mich an der Geschichte festhalten. Auch die Welt die Marie Lu geschaffen hat lies mich nicht mehr los und ich wollte durchaus mehr erfahren aber dann kamen mehr und mehr Charaktere hinzu und da begann das große Durcheinander. 

Adelina war mir von Anfang an unsympathisch. Aber ich dachte mir... ok kann ja vorkommen, mal sehen wer da noch so alles auftaucht oder ob sie mir sympathischer wird. Aber leider änderte sich da nichts. Adelina und ich, wir wurden irgendwie nicht richtig warm miteinander. Sie war mir zu blass und leider auch zu flach. Sie hatte zwar auch ihre Stärken aber ich diese waren nicht sehr viele. Das Einzge was sie wirklich interessant machte war ihre Fähigkeit und die große Liebe zu ihrer Schwester. 

Doch dann tauchten noch weitere Charaktere auf und hier fing es dann an kritisch zu werden. Die Charaktere wirkten allesamt leider sehr seelenlos und hatten keinerlei Chemie miteinander. Eher begegneten sie sich direkt als Feinde und versuchten erst gar nicht aufeinander zu zu gehen, was mich schon sehr störte, da Adelina ja eigentlich zu einem Mitglied der Gemeinschaft der Dolche gemacht werden sollte. Würde man ein zukünftiges Mitglied nicht etwas herzlicher aufnehmen oder zumindest versuchen nett zu sein? Nein, noch nicht einmal Enzo der "Held" und "Prinz" der Geschichte konnte ein paar Sympathiepunkte gut machen. Auch er wirkte sehr blass, leblos und ohne jegliche Gefühle. Seine Beziehung zu Adelina würde ich als zweckmäßig bezeichnen, mehr aber leider auch nicht. Ich weiß nicht was sich die Autorin bei dieser Zusammenstellung der Charaktere gedacht hat aber einen Preis für das beste Team kann sie hier bei bestem Willen nicht gewinnen. 

Es fing alles so gut an. Die Geschichte klang spannend, die Charaktere wären ausbaufähig gewesen und hatten durchaus das Potenzial sich zu entwickeln aber nein, es war leider keine Steigerung in Sicht. Ich wurde einfach nicht warm mit dem Buch. Entweder bin ich zuz alt dafür oder es ist wirklich kein gutes Buch. Denn das Ende und die damit erste extrem spannende Begabung die auf einmal auftauchte, war das Beste an dem Buch. So unglaublich schade, wobei ich auch sagen muss, dass ich schon viele durchaus sehr positive Kommentare zu dieser Geschichte gelesen habe, die einfach vermuten lassen, dass ich wirklich zu alt für diesen Stoff bin.   









 


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